Werbung gibt's nur noch zweimal pro Woche
Die heimische Post regelt die Zustellung von Werbesendungen ab Montag neu. Die Zusteller fürchten nun einen Einkommensverlust durch den Wegfall der Sortier-Prämie. Die rund 9000 Zusteller erhalten derzeit für die Sortierung der Werbesendungen eine sogenannte "Infopostprämie".

Foto © APAPost-Zusteller fürchten durch die Neuordnung um ihre Zulagen
Die Post wird ab kommendem Montag Werbesendungen nur mehr zweimal in der Woche pro Haushalt zustellen. Unadressierte Prospekte und Gratiszeitungen mit einer Auflage von über 30.000 Stück werden künftig von Hightech-Maschinen, genannt Collatoren, in Wien, Salzburg und Graz in einem gemeinsamen Umschlag gebündelt, der "zustellfertig" vom Briefträger übernommen wird. Briefe und Pakete sowie Tageszeitungen werden unverändert täglich zugestellt.
Die Zusteller fürchten nun einen Einkommensverlust durch den Wegfall der Sortier-Prämie. Die rund 9000 Zusteller erhalten derzeit für die Sortierung der Werbesendungen eine sogenannte "Infopostprämie". Für Februar soll die Prämie noch weitergezahlt werden, so Post-Gewerkschafter Martin Palensky. Die Sortierung der Werbesendungen sei bis dato zur Hälfte in der Freizeit passiert. In den kommenden Wochen werde über Änderungen im Zustellsystem verhandelt werden. Einsparungen beim Personal will die Gewerkschaft aber nicht hinnehmen: "Die Post hat zu wenige Zusteller. Es werden permanent Leute gesucht", betonte Palensky.










