Reges Interesse an Haiders Unfallauto
Hat Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK) tatsächlich vor, Haiders Unfallauto um 100.000 Euro zu verkaufen, wie es der Schriftsteller Josef Winkler behauptet hat? In unserer neuen Rubrik "Gegencheck" gehen wir der Behauptung auf den Grund.

Foto © EggenbergerUm den VW Phaeton, mit dem Jörg Haider 2008 verunglückt ist, gibt es viele Gerüchte
... Und jetzt denken Sie auch noch daran, Jörg Haiders Totenwagen um 100.000 Euro zu verkaufen. Josef Winkler, am 28. Jänner in der "Kleinen Zeitung".
Hat Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK) jetzt tatsächlich vor, Haiders Unfallauto um 100.000 Euro zu verkaufen? "Nein, es gibt aktuell keine Überlegungen", sagt Dörfler. Kaufanfragen gäbe es aber genug. "Von Haider-Fans und vor allem von Künstlern", sagt er. "Da hat es schon die Idee gegeben, aus dem Wrack eine Skulptur zu machen." Geboten wurden bis zu 100.000 Euro. Das Unfallauto ist an einem geheimen Ort verwahrt. "Es ist im Eigentum unserer Partei", sagt Dörfler. "Wir haben es damals aber nicht zum Gaudium gekauft." Anlass war, so Dörfler, dass einen Tag vor Haiders Begräbnis (manipulierte) Bilder von Einschusslöchern im Auto aufgetaucht waren. "Wir wollten das Wrack sichern, sodass es immer möglich ist, Untersuchungen am Auto vornehmen zu lassen, wenn solche absurden Gerüchte auftauchen. Das war der einzige Grund."
Am 11. Oktober 2008 ist der damalige Landeshauptmann Jörg Haider mit seinem Dienstwagen, einem VW Phaeton, in Lambichl bei Klagenfurt tödlich verunglückt. Bis heute ranken sich Gerüchte um das Unfallwrack.












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