Weitere Fälle
Frau lebte mit mehr als 50 Kleintieren
38 Katzen, vier Hunde, vier Vögel, vier Kaninchen und zwei Meerschweinchen: Mit all diesen Tieren lebte eine alleinstehende Frau in einem Einfamilienhaus in Graz. Am Dienstag flog der Fall von Tierhortung auf. Die mehr als 50 Kleintiere wurden der überforderten Frau sofort abgenommen, sie lagen zum Teil in ihrem eigenen Kot. Viele der Tiere sind krank.
Feldkirchnerin "hortete" 30 Katzen
Im November bot sich den Tierrettern im Haus einer Pensionistin im Bezirk Feldkirchen ein Bild des Schreckens: Rund 30 Katzen lebten inmitten von Schmutz, teilweise waren sie krank oder bereits abgemagert. Die betagte Frau, die seit dem Tod ihres Mannes zurückgezogen lebt, war mit dem Haushalt und der Haltung ihrer Tiere völlig überfordert.
Hunderte Vögel
Ein gesundheitlich beeinträchtigter Klagenfurter hielt in einer Wohnung Hunderte Vögel. Die Vögel flogen frei herum. Die Wohnung war mit Kot, Federn und Futterresten übersät. Auch in Berlin lebte ein Mann in einer kleinen Wohnung mit 1700 Vögeln.
Ehepaar mit 55 Hunden
Ein Unterkärntner Ehepaar besaß 55 Hundemischlinge. Der Bürgermeister wusste darüber Bescheid, denn das Ehepaar zahlte für jeden Hund die Hundesteuer. Als das Haus beinahe eingestürzt wäre, flog die Tierhortung auf. Die meisten Hunde waren verhaltensgestört.
Features
Krankhafte Tierliebe
Tierhortung ("Animal Hoarding") beschreibt ein Krankheitsbild, bei dem Menschen Tiere in einer großen Anzahl halten, sie aber nicht angemessen versorgen. Laut aktuellen Studien sind am häufigsten Hunde und Katzen davon betroffen.
Drei Viertel der "Animal Hoarders" sind Frauen über 50 Jahre. In über der Hälfte der untersuchten Fälle hatte der betroffene Mensch keine Einsicht in die Problematik. Der "Hoarder" erkennt nicht, dass die Tiere bei ihm leiden, er sieht sich meistens als der einzig echte Tierschützer - wie im aktuellen Fall aus Bad Eisenkappel.
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Bild vergrößernDank engagierter Tierfreunde wurden fünf von der Frau ausgesetzte Hunde am Mittwoch auf dem Hemmaberg eingefangen Foto © Tiko












