Briten gruben 30 Meter langen Tunnel zu Geldautomat
Und noch im jungen Jahr schon die ersten Anwärter auf den Titel des dümmsten Verbrechers der Welt: In Manchester gruben Panzerknacker einen 30 Meter langen Tunnel, fanden aber kaum Geld.

Foto © ReutersDer Abgang zum 30 Meter langen Tunnel
Diebe im englischen Manchester haben einen 30 Meter langen Tunnel zu einem Geldautomaten gegraben, um sich ungestört an dessen Inhalt bedienen zu können. Es dürfte bis zu einem halben Jahr gedauert haben, den unter einem Haus herführenden Tunnel zu bauen, berichtete am Samstag die Polizei. Die Summe, die die Täter schließlich erbeuteten, sei dann aber sehr "begrenzt" gewesen und stünde jedenfalls in keiner Relation zum gigantischen Aufwand, den die Gauner betrieben hatten. Eine genaue Zahl nannte die Polizei allerdings nicht.
Sehr geräumiger Tunnel
Der Startpunkt des Tunnels lag an einem Bahndamm genau hinter der Videothek, in der der Geldautomat stand. Von dort führte er unter einem Parkplatz und den Fundamenten des Geschäfts bis ins Innere des Gebäudes. Unter anderem mussten sich die "Tunnelbauer" in "Panzerknacker"-Manier durch rund 38 Zentimeter Beton bohren. Der 30 Meter lange Gang ist etwa 1,2 Meter hoch, sogar mit Licht ausgestattet und mit Dachstützen gesichert.
"In allen meinen Jahren bei der Polizei habe ich noch nie etwas derart Aufwendiges gesehen", sagte Ermittler Ian Shore. "Diese Leute haben ganz offensichtlich viel Zeit damit verbracht, ihre Tat zu planen und die Ausführung muss mehrere Wochen gedauert haben." Aber die Täter sind mit deutlich weniger Geld davongekommen, als sie sich erhofft haben dürften. Im Automaten war in dieser Nacht nämlich ungewöhnlich wenig Geld.
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Sehr geräumig: der Tunnel zum GeldautomatenFoto © Reuters
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Hier kamen die Täter heraus und holten sich den GeldautomatenFoto © Reuters










