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    Zuletzt aktualisiert: 14.01.2012 um 19:48 UhrKommentare

    Skylink im Test: 3200 Probepassagiere und ein Saboteur

    Noch bis April testen Tausende Statisten den neuen Wiener Terminal Skylink am Wiener Flughafen. Ein Problem lässt sich jedoch auch durch den Probebetrieb nicht beseitigen: Ein echter Saboteur ist am Werk und hat bereits einen Schaden von 30.000 Euro verursacht.

    32 Euro erhält jeder Statist für die Teilnahme am Probebetrieb

    Foto © APA32 Euro erhält jeder Statist für die Teilnahme am Probebetrieb

    Über schmale, schwarze Brücken kommen die Passagiere in die Check-in Halle des Skylink am Wiener Flughafen. Bis zu einem Flugzeug werden allerdings weder sie noch ihr Gepäck kommen. Die vermeintlichen Flugreisenden stellen sich nämlich für eine Gage von 32 Euro dem Testbetrieb am Skylink zu Verfügung, der den Terminal 3 des Wiener Flughafen beherbergt. Bis Ende April werden an 33 Tagen jeweils 75 Passagiere den Betrieb testen und Fehler an die Projektleitung melden. Jeder der 3200 Probepassagiere darf das Prozedere allerdings maximal zwei Mal durchlaufen. 250 offene Punkte hätten sie bis jetzt schon gesammelt, sagt Flughafenvorstand Julius Jäger. "Touchscreens und Telefonnummern waren falsch programmiert und die Info-Bildschirme fehlen noch", zählt er auf.

    "Beschilderung ist noch verwirrend"

    Probepassagier Reinhardt Vrchovsky steht bereits zum zweiten Mal am Check-in Schalter. "Die Beschilderung der Gates ist noch etwas verwirrend", sagt er, sonst gefalle ihm der Skylink recht gut. Da er allerdings einen Flug außerhalb des Schengen-Bereichs bekam, musste er zwei Ebenen hinauf fahren um dann nach dem Boarding wieder zwei Stöcke zum vermeintlichen Flugzeug hinunter zu fahren, was Vrchovsky als mühsam empfand. Dieses System der drei Ebenen war den Skylink-Bauern allerdings wichtig, um das Umsteigen zu erleichtern. "Die Wege werden dadurch kürzer", ist sich Bauleiter Ernst Sauer sicher. So werde sich die minimale Umsteigezeit auf 25 Minuten belaufen, da die Passagiere nicht Hunderte Meter in eine Richtung gehen, sondern nur die Ebene wechseln müssen.

    Die Probepassagiere kommen momentan noch ganz ohne Sicherheitskontrollen zu ihren Gates, denn anstelle dieser befindet sich noch eine Baustelle. Aus der Check-in Halle gehen die Passagiere also durch einen düsteren mit Kabeln und Werkzeugen übersäten Raum. Sonst kommt allerdings viel Licht durch die großzügig angelegten Glasfronten des neuen Terminals.

    "Alles noch sehr nüchtern"

    "Es ist ziemlich langweilig, weil wir so lange warten müssen und es noch keine Geschäfte gibt", sind sich drei junge Frauen einig, die es bereits bis zum Boarding geschafft haben. "Es ist schon noch sehr nüchtern hier", stimmen zwei Damen zu, die ebenfalls auf ihren Abflug waren. Sie seien aber positiv überrascht. "Alles ist gut organisiert, hell und freundlich."

    Anfang Juni soll der neue Terminal, fast doppelt so teuer und sieben Jahre später als geplant, in Betrieb gehen. Probleme macht den Betreibern allerdings seit Monaten ein Saboteur. Die Flughafen-Vorstände Julian Jäger und Günter Ofner sind sich sicher, dass der Täter ein "absoluter Insider" sein müsse, da er ganz gezielte zerstöre: Bis jetzt durchtrennte der Unbekannte Kabel und Datenleitungen und schnitt ein eineinhalb Meter großes Loch in die Dachhaut. Der Schaden beläuft sich mittlerweile auf 30.000 Euro. Die Eröffnung behindere das aber nicht, sagen Jäger und Ofner. Anstelle der 75 Statisten werden dann 50.000 Passagiere täglich im Skylink eintrudeln.

    STEFANIE PANZENBÖCK

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