Vorarlberg wieder von Tirol aus erreichbar
Die Straßenverbindung zwischen Vorarlberg und Tirol ist wieder hergestellt.

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Nach der Beseitigung der auf die Arlberg-Schnellstraße (S16) umgestürzten Bäume konnte die Straße laut Autobahnpolizei kurz vor 12.00 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden. Damit war auch die Zufahrt zum Arlbergtunnel gewährleistet. Ebenfalls wieder befahrbar war die Straße ins Hochmontafon.
Nachdem zwei Hubschrauber des Bundesheeres den Schnee von den umgedrückten Bäumen abgewirbelt hatten, war die Räumung der S16 möglich, sagte Michael Kerschat, Sprecher des Landesmilitärkommandos Vorarlberg. Noch in der Nacht war eine erste Räumungsaktion aus Sicherheitsgründen abgebrochen worden.
Die Autobahnpolizei befürchtete bei der Öffnung der Straßenverbindung allerdings ein Verkehrschaos. Die Arlbergbahnstrecke blieb am Montag jedenfalls gesperrt, durch die Freigabe der S16 konnte allerdings wieder ein Schienenersatzverkehr eingerichtet werden.
Die eingeschneiten Vorarlberger Arlberg-Orte Lech, Zürs, Stuben und Klösterle waren am Montagnachmittag wieder auf dem Straßenweg erreichbar. Sowohl die Arlbergstraße (L197) als auch die Lechtalstraße (L198) konnten in den dafür notwendigen Abschnitten geräumt und um 15.30 Uhr für den Verkehr freigegeben werden. In Vorarlberg blieb damit vorerst einzig Gargellen im Montafon von der Umwelt abgeschnitten. In Gargellen wird Dienstag früh erneut über die Situation befunden.
Auch die Straßensperren im Salzburger Pinzgau waren am Montagnachmittag weiterhin aufrecht. Schwerpunkt der Aufräumarbeiten war Taxenbach, wo durch die Schneelast Dutzende Bäume auf die Pinzgauer Bundesstraße B311 gestürzt waren. Wegen Lawinengefahr waren weiterhin etliche Straßen gesperrt, und zwar die Hochkönig Bundesstraße B164 im Bereich des Dientner Sattels und des Filzensattels, die Gerlos Bundesstraße, die Felbertauernstraße und die Stubachtal Landesstraße.
Einschränkungen gab es weiterhin auch im Bahnverkehr. Die Westbahn war zwischen Wörgl und Saalfelden unterbrochen, die ÖBB richteten einen Schienenersatzverkehr ein. Auch die Strecke zwischen Bischofshofen und Radstadt im Pongau war noch blockiert.
Und auch in Tirol sorgte der anhaltende Schneefall weiterhin für Probleme. In weiten Teilen des Landes wurde die Lawinengefahr als "groß" eingestuft. Immer wieder sorgten umgeknickte Bäume für Behinderungen oder gekappte Stromleitungen. Neben zahlreichen Straßensperren waren auch etliche Bahnverbindungen unterbrochen.
Die Suche nach einem im Skigebiet Axamer Lizum im Bezirk Innsbruck-Land vermissten 15-Jährigen ist erneut erfolglos abgebrochen worden. Rund 60 Mann, darunter ein Lawineneinsatzzug des Bundesheeres, hatten das Gebiet durchkämmt, indem der 15-Jährige vermutet wurde. Zudem absolvierten zwei Hubschrauber vorübergehend Suchflüge.











