Lager in Klagenfurt brannte: Gefahr giftiger Dämpfe
In der Rosentaler Straße in Klagenfurt stand Samstagabend auf einem Betriebsgelände eine Halle, in der Batterien und Kunststoffteile lagerten, in Flammen. Die Feuerwehr war im Großeinsatz.

Foto © KimeswengerDie Feuerwehren leisteten am Brandort effiziente Arbeit
Zu einem gefährlichen Brand eines Elektrogroßhandelsgeschäfts wurden Samstagabend über 16 Männer der Berufsfeuerwehr und 70 Mann von fünf Freiwilligen Wehren aus dem Stadtgebiet gerufen. In der Rosentaler Straße stand auf einem Betriebsgelände eine Halle, in der Batterien und Kunststoffteile lagerten, in Flammen. Nach Angaben der Berufsfeuerwehr war das Feuer im Dachstuhl des Gebäudes ausgebrochen. "Als wir eintrafen, schlugen uns Flammen mit einer Färbung entgegen, die auf die Ausbreitung giftiger Dämpfe schließen ließ", schilderte Einsatzoffizier Wolfgang Germ. Im Rundfunk wurden die Bürger aufgefordert, die Fenster geschlossen zu halten. Mit schwerem Atemschutz und mehreren Wasserwerfern starteten die Löschmannschaften ihren Außenangriff. Das Rote Kreuz stellte unter der Leitung von Bezirksrettungskommandant Helmut Sagerschnig ein Sanitäterteam. Nach über vier Stunden war das Feuer unter Kontrolle. Der Sachschaden dürfte enorm sein.
Der Großhändler hatte in den vergangenen Monaten sein Geschäft erweitert, die Bauarbeiten waren noch nicht abgeschlossen. Ob die Arbeiten mit dem Feuer in Zusammenhang stehen, war vorerst nicht bekannt. Da akute Einsturzgefahr bestand, mussten die Florianijünger zeitweise von der Brandbekämpfung abgezogen werden. Wie hoch der Schaden ist, steht noch nicht fest, da die Firma aber über ein sehr umfangreiches Lager verfügt, das stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, könnte die Schadenssumme die Millionengrenze überschreiten.









