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Zuletzt aktualisiert: 07.01.2012 um 14:23 UhrKommentare

Asfinag verstärkt Informationsoffensive

Vor allem bei "Stop and Go"-Situationen herrscht noch Unsicherheit. Laut Autobahnpolizeiinspektion wurde am Freitag bei Staus auf Tauernautobahn in Salzburg keine Rettungsgasse gebildet.

Foto © AP

Mit dem Bilden einer Rettungsgasse haben einige Autofahrer noch so ihre Probleme. Auf der Tauernautobahn (A10) in Salzburg war es gestern, Freitag, wegen einer Lawinensprengung im Lungau und einer Verkehrsüberlastung im Pongau zu Staus gekommen, doch die seit 1. Jänner vorgeschriebene Rettungsgasse wurde laut Autobahnpolizeiinspektion St. Michael nicht gebildet. Die Asfinag werde ihre Informationsoffensive in den nächsten Monaten noch verstärken, sagte Asfinag-Maut-Sprecherin Ingrid Partl am Samstag zur APA.

Sobald es Anzeichen für einen Stau gibt, muss die Rettungsgasse auf Österreichs Autobahnen, Schnell- und Autostraßen gebildet werden, damit Einsatzfahrzeuge rasch zum Unfallort durchkommen. Vor allem der "Stop and Go"- Verkehr bereitet den Fahrzeuglenkern noch Probleme. Wenn der Fließverkehr in eine stockende Fahrweise übergeht, herrsche noch eine Unsicherheit darüber, ob das nun als Stau zu werten ist oder nicht, sagte Dieter Rauchenzauner von der Verkehrsabteilung des Landespolizeikommandos Salzburg.

Unsicherheit bei "Stop and Go"

Wenn sich ein dichter Kolonnenverkehr mit 40 oder 50 km/h fortbewegt, sei noch keine Rettungsgasse zu bilden, bei "Stop and Go" aber schon, erläuterte der Verkehrspolizist. "Das ist für den einen oder anderen noch schwierig zu erkennen." Die Rettungsgasse solle ja noch bei einer gewissen Fahrgeschwindigkeit erfolgen, sonst sei es zu spät. Damit die Rettungsgasse gut funktioniert, benötigten die Autofahrer noch Zeit, meinte Rauchenzauner. "Seit 1. Jänner haben wir aber keine Kenntnis über einen Zwischenfall, wo Einsatzkräfte nach einem Unfall behindert worden wären."

Die Rettungsgasse ist zum Teil schon "vorbildlich gebildet" worden, betonte Ingrid Partl von der Asfinag. "Bei dreispurigen Autobahnen gibt es manchmal noch Probleme." Alle, die auf der rechten Fahrbahn und auf Überholspur unterwegs seien, müssten nach rechts ausweichen und den Wagen parallel zur Fahrbahn aufstellen. Die Verkehrsteilnehmer auf der dritten Spur müssten ihre Fahrzeuge so weit wie möglich nach links lenken und parallel zur Fahrbahn stellen. "Ich kann nur appellieren, dass die Autofahrer an diese Regelung denken. Sie ist wichtig und sehr hilfreich für die Rettungskräfte und Unfallopfer. Manchmal klappt es schon sehr gut", betonte Partl. Die Asfinag werde im ersten Quartal dieses Jahres auf jeden Fall noch intensiv über die Rettungsgasse informieren.


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