Feinstaub-Belastung 2011 ähnlich hoch wie 2010

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Die Feinstaub-Belastung war 2011 ähnlich hoch wie 2010. Das zeigen vorläufige Daten des Umweltbundesamts (UBA). Zu den Hauptverursachern zählten der Verkehr, der Hausbrand und die Industrie.
Beim Verkehr sei ein Großteil auf Diesel-Kfz und der Aufwirbelung von Straßenstaub zurückzuführen, hieß es am Mittwoch. Beim Hausbrand seien besonders alte, mit Holz oder Kohle betriebene Einzelöfen für hohen Feinstaubausstoß verantwortlich. Im Bereich Industrie stamme ein wesentlicher Teil in den Städten aus der Bauwirtschaft, lokal auch aus industriellen Prozessen.
2011 wurden die höchsten Werte von Ende Jänner bis Anfang März sowie im November registriert. Ähnlich hohe Feinstaub-Konzentrationen wie 2011 wurden 2010 mit Höchstwerten im Jänner, Februar und Dezember gemessen.
Um die Feinstaub-Belastung zu reduzieren, wurden in den vergangenen Jahren Maßnahmen auf lokaler, regionaler, nationaler und europäischer Ebene gesetzt, zum Beispiel die Förderung von Partikelfilter für Diesel-Kfz, Tempolimits, die Umrüstung kommunaler Flotten oder zeitlich begrenzte lokale Fahrverbote. "Weitere Maßnahmen sind in Zukunft notwendig, um die Feinstaubbelastung weiter zu senken und die Grenzwerte einzuhalten", erklärte Jürgen Schneider, Leiter des Bereichs Wirtschaft & Wirkung im UBA.










