Abschied von Kommerzialrat Walter Dermuth
Am Freitag nahm man in Klagenfurt Abschied von Messepräsidenten Kommerzialrat Walter Dermuth, der in der Nacht auf Heiligabend verstorben war. Diözesanbischof Alois Schwarz würdigte ihn als "Mann mit tiefem Gottvertrauen".

Foto © KLZ/TraussnigBischof Alois Schwarz zelebrierte das Requiem für den verstorbenen Messepräsidenten Walter Dermuth
Als "Mann mit tiefem Gottvertrauen" hat Diözesanbischof Alois Schwarz den verstorbenen Messepräsidenten Kommerzialrat Walter Dermuth am Freitag beim feierlichen Requiem in der Klagenfurter Stadthauptpfarrkirche Sankt Egid gewürdigt und für dessen kirchliches Wirken gedankt. "Kommerzialrat Dermuth war die Verbindung seiner Familie mit der Pfarre Sankt Martin sehr wichtig. Kirchliche Feste wurden auch familiär gefeiert“, sagte Bischof Schwarz.
Dermuth habe sich auch für die Erhaltung des Dorfcharakters um die Kirche Sankt Martin in Klagenfurt eingesetzt, "um so Kirche als Zentrum des allgemeinen Lebens sichtbar und erlebbar zu machen". Auch gegenüber den Priestern habe der Verstorbene große Wertschätzung gezeigt und sie in verschiedener Weise unterstützt. Dermuth habe, so Bischof Schwarz, auf vielfältige Weise Spuren in unserem Leben hinterlassen.
Seine Verdienste als Politiker, Unternehmer und Messepräsidenten hoben Landeshauptmann Gerhard Dörfler, Josef Martinz, Christian Scheider, Albert Gunzer, Franz Pacher, Walfried Wutscher, Robert Lutschounig und Vizekanzler a. D. Josef Riegler hervor.
Musikalisch mitgestaltet wurde das feierliche Requiem von Chor und Orchester der Klagenfurter Dommusik unter der Leitung von Domkapellmeister Thomas Wasserfaller mit dem Requiem in c-Moll von Michael Haydn.
Im Anschluss an das Requiem wurde Walter Dermuth unter großer Anteilnahme der Bevölkerung am Kirchenfriedhof Sankt Martin beigesetzt.












