Wieder prallte Bub (14) gegen Pistenraupe
Trotz Absperrbändern und Warnrufen sprang Schüler in den Leoganger Schi-Funpark. Er prallte gegen eine Pistenraupe: Schulterverletzung.

Foto © APA
Die Pistenarbeiter waren gerade dabei, mit Schaufeln und Pistengeräten den Funpark im Salzburger Schigebiet Asitz in Leogang (Pinzgau) zu präparieren. Das Areal war aus diesem Grund mit Bändern abgesperrt. Ein Schüler (14) aus Deutschland ignorierte diese Absperrung jedoch. Er hörte auch nicht auf die Rufe der Pistenarbeiter und sprang über eine Geländekante.
Bei der Landung kollidierte der Bub mit einer Pistenraupe. Der Pistenraupenfahrer hatte im letzten Moment seine Maschine stoppen können. Doch der Schifahrer krachte in die Schaufel des stehenden Gerätes, fiel zu Boden und blieb dort liegen. Der Schüler verletzte sich an der Schulter und wurde in das Krankenhaus Zell am See eingeliefert. Laut Polizei war die Piste ordnungsgemäß abgesperrt, den Pistenraupenfahrer träfe keine Schuld.
Tragischer Unfall im Pongau
Erst am Sonntag hatte sich im Salzburger Werfenweng ein tragischer Unfall mit einer Pistenraupe. Ein fünfjähriger deutscher Urlauberbub und sein Vater (32) kollidierten mit einer Pistenraupe. Der Fahrer dürfte die beiden übersehen haben. Der Fünfjährige starb noch an der Unfallstelle, sein Vater wurde schwer verletzt. Der 32-jährige Chirurg wurde am Dienstag per Hubschrauber vom Krankenhaus Schwarzach in sein Klinikum Heidelberg überstellt. Sein Chef wolle ihn selbst behandeln, so die "Salzburger Nachrichten". Der Verletzte wurde in Heidelberg inzwischen operiert und ist stabil.
Schiunfall auf der Hochrindl
Auf dem Weg der Besserung befindet sich der Bub (5), der bei einem Schiunfall auf der Hochrindl schwer verletzt wurde. Er ist zwar noch auf der Intensivstation des Klinikums Klagenfurt, die Ärzte sind aber optimistisch. Das Kind hatte bei einem Zusammenprall mit einem Steirer (36), der es bei einem Sprung über eine Kuppe übersehen hatte, ein Schädelhirntrauma erlitten.










