Airbag rettete Deutschem bei Lawinenabgang das Leben
Einem Rucksack-Airbag hat ein deutscher Tourenschifahrer vermutlich sein Leben zu verdanken, als er diesen bei einem Lawinenabgang am Pitztaler Gletscher auslöste. Ein Tscheche hat sich am Großglockner schwere Verletzungen zugezogen.

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Der 30-Jährige wurde am Mittwoch von dem Schneebrett rund 300 Meter über steiles, felsiges Gelände mitgerissen und nur oberflächlich mit den Beinen verschüttet, teilte die Polizei mit. Er konnte sich selbst aus den Schneemassen befreien und wurde nach der Erstversorgung durch den Notarzt mit starken Prellungen ins Krankenhaus Zams geflogen.
Der Tagesgast war mit zwei Snowboardern in Richtung Mittagskogel aufgestiegen, um außerhalb des organisierten Schiraums in einer Scharte in Richtung Taschachtal abzufahren. Gegen 11.30 Uhr fuhren die beiden Kollegen in eine Rinne ein und warteten auf den Schifahrer. Nach einigen Schwüngen brach oberhalb des Deutschen ein rund 40 Meter breites Schneebrett ab. Die Lawine erfasste den 30-Jährigen und riss ihn mit.
Schifahrer stürzte 100 Meter ab
Ein 45-jähriger Mann aus Tschechien fuhr am Mittwoch gegen 10.35 Uhr mit Alpinschiern in Kals am Großglockner im Schigebiet "Großglockner-Resort" von der Adler-Lounge auf der Piste 13 in Richtung Mittelstation. Auf 2500 Meter Seehöhe kam er aufgrund von Eigenverschulden zu Sturz.
Dabei geriet er in Folge über den rechten Pistenrand hinaus in das alpine Gelände, stürzte darauf in einer circa 35-40 Grad steilen Geländerinne talwärts und kam schließlich nach 100 Metern zum Stillstand. Andere Wintersportler schlugen sofort Alarm.
Der abgestürzte Mann wurde vom Einsatzteam des Matreier Notarzthubschraubers "Martin 4" mittels Taubergung geborgen. Anschließend wurde er nach der ersten medizinischen Versorgung durch den Notarzt aufgrund seiner schweren Verletzungen von "Martin 4" in das Landeskrankenhaus Innsbruck geflogen.











