Erdbeben mit Stärke 6,7 erschütterte Sibirien
Ein Erdbeben der Stärke 6,7 hat den Osten Russlands erschüttert. Das Epizentrum habe sich etwa 94 Kilometer östlich der sibirischen Stadt Kysyl nahe der Grenze zur Mongolei befunden. Berichte über Opfer und Schäden gibt es noch nicht.

Foto © ReutersAnwohner brachten sich im Freien in Sicherheit
Ein Erdbeben der Stärke 6,7 hat den Osten Russlands erschüttert. Zwei Flugzeuge mit Zelten, Decken und Feldbetten seien in die Region nahe der Grenze zur Mongolei abgeflogen, sagte Zivilschutzminister Schoigu am Dienstagabend. Er ordnete an, Notunterkünfte bereitzustellen. Berichte über Opfer oder Schäden in dem Erdbebengebiet rund 4.500 Kilometer östlich von Moskau gab es aber zunächst nicht.
Bei klirrendem Frost und Dunkelheit durchsuchten Rettungskräfte das Erdbebengebiet. "Derzeit halten sich alle Bewohner außerhalb ihrer Häuser auf", sagte ein Mitarbeiter des Zivilschutzministeriums. "Wir erwarten Nachbeben." Das Epizentrum des Bebens habe sich knapp 100 Kilometer östlich der Stadt Kysyl befunden, hieß es. Die Erdstöße seien noch in weiten Teilen Sibiriens zu spüren gewesen, sagte ein Ministeriumssprecher.
Zivilschutzminister Schoigu informierte in einem Telefongespräch Präsident Medwedew über die Hilfsmaßnahmen. In dem Erdbebengebiet wurden Feldküchen aufgebaut. Im Hunderte Kilometer entfernten Gebiet Kemerowo wurden sicherheitshalber mehrere Minen evakuiert.











