Artensterben und Waldzerstörung schreiten voran

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Eine "zweischneidige" Bilanz hat die Umweltschutzorganisation WWF für das nun zu Ende gehende Jahr gezogen. Während sich die Lage von Nashorn, Stör, Irawadi-Delfin und Grauwal 2011 weiter verschlechtert habe, können Europäischer Luchs, Berggorilla und Przewalski-Wildpferd optimistischer in die Zukunft blicken, hieß es am Montag.
"Neben Wilderei und Klimawandel ist vor allem auch die ungebremste Lebensraumzerstörung ein Grund für das Massenaussterben im Tier- und Pflanzenreich", so Stefan Ziegler, Artenschutzreferent beim WWF Deutschland. Im UNO-Jahr der Wälder 2011 sind insgesamt rund 13 Millionen Hektar Waldfläche verloren gegangen - das sind 36 Fußballfelder pro Minute, hieß es. Der rapide Waldverlust gefährde den Fortbestand von 80 Prozent der Säugetier- und Vogelarten und ist damit die weltweit größte Bedrohung für die Artenvielfalt.
Gute Nachrichten hingegen gibt es laut der Umweltschutzorganisation aus der südafrikanischen Kavango-Zambesi-Region, in der mit 444.000 Quadratkilometern das zweitgrößte Schutzgebiet der Erde entsteht. Der WWF unterstützt das KaZa-Projekt und damit den Erhalt wertvoller Lebensräume für Elefanten, Leoparden und Nashörner.











