Rekrut verstarb am Samstag im Klinikum Klagenfurt
Jener steirische Rekrut (19), der am Donnerstag am Übungsplatz in Glainach zusammenbrach und reanimiert wurde, verstarb am Samstagnachmittag auf der Intensivstation. Er wird mit militärischen Ehren bestattet.

Foto © TraussnigSymbolbild
Das erhoffte Weihnachtswunder ist ausgeblieben: Am Samstag Nachmittag verstarb der 19-jährige Grundwehrdiener, der letzte Woche bei einer Bundesheerübung in Kärnten zusammengebrochen war, im Klinikum Klagenfurt.
Dem Steirer aus der Gemeinde Vasoldsberg (Bezirk Graz-Umgebung) konnten die Ärzte nicht mehr helfen. Am vergangenen Donnerstag klagte er über Schwindel und Übelkeit, bevor er bewusstlos wurde und reanimiert werden musste. Noch am Tag seiner Einlieferung wurde er wegen einer Gehirnblutung notoperiert, danach versetzen ihn die Intensivmediziner am Klinikum in einen künstlichen Tiefschlaf. Vergebens - Samstag gegen 14.30 Uhr ist der Rekrut seinen inneren Verletzungen erlegen.
"Die Ärzte haben alles Menschenmögliche getan, es hat leider nicht gereicht. Ich bin genauso wie alle 2500 Übungsteilnehmer tief betroffen", sagt Heerespressesprecher Helmut Sadnikar. Laut ihm war der genetische Defekt, der die Gehirnblutung beim Rekruten ausgelöst hatte, bereits bekannt. Die Blutung hätte jederzeit ausbrechen können. Die Übung habe keinen Einfluss auf den Vorfall gehabt. Der Rekrut - er war in der Grazer Gablenz-Kaserne stationiert und bei der Bundesheerübung als Funkmelder der ABC-Abwehrkompanie eingesetzt - wird mit militärischen Ehren bestattet. Seine Eltern werden von Militärpfarrer Emmanuel Longin und einem Referenten des sozialen Dienstes des Bundesheeres betreut.










