Surf-Tragödie um junge Kärntnerin
Eine 26-jährige Lavamünderin starb beim Kitesurfen in Vietnam. Es herrschen Rätsel über die Unfallursache. Am Dienstag wird sie im Heimatort bestattet.

Foto © FotoliaTrendsport Kitesurfen. Der Wind gibt das Tempo vor
Ein tragischer Unfall beendete vergangene Woche frühzeitig das Leben einer jungen Lavamünderin. Sie wollte nach dem Studium noch einmal so richtig das Leben genießen und begab sich auf einen Abenteuerurlaub nach Vietnam. Dort allerdings verunglückte die 26-Jährige beim Kitesurfen. Bis jetzt konnte die Familie über die Unfallursache noch nichts in Erfahrung bringen.
Vergangenen Samstag wurde der Leichnam der jungen Frau aus Asien nach Hause ins Lavanttal überstellt. Ihre Hinterbliebenen holten sie und ihre geschockte Reisebegleiterin auf dem Flughafen Wien-Schwechat ab. Die Lavamünderin, sie maturierte am BORG Wolfsberg, wollte nach dem Abschluss ihres Biologie-Studiums an der Universität Wien eine Auszeit nehmen, und noch bis Februar nächsten Jahres in Vietnam bleiben. Doch dazu kam es nicht.
Auch bei den Nachbarn der Naturliebhaberin sitzt der Schock über diese Tragödie sehr tief. So beschreibt eine Frau die 26-Jährige als auffallend aufgeschlossen, lebensfroh und sehr unternehmungslustig. "Sie war ein Mädchen zum Pferdestehlen", sagt die Frau. "Wir haben die ganze restliche Woche gebetet, dass zumindest der Heimtransport reibungslos verläuft", schildert die Nachbarin die vergangenen, so schmerzvollen Tage. Zusätzliches, dramatisches Detail: Es ist nicht der einzige Schicksalsschlag, den die Familie zu verkraften hat. Denn der Bruder der jungen Frau kam vor einigen Jahren bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Die Lavamünderin wird am Dienstag in ihrem Heimatort bestattet.











