Österreich hat 400.000 Bewohner mehr
Seit 2001 hat sich die Bevölkerungszahl in Österreich um rund 400.000 Personen erhöht. Das ist ein Plus von fünf Prozent. Nur Kärnten verzeichnet einen Rückgang.

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Rund 8,4 Millionen Menschen lebten zum Stichtag 31. Oktober in Österreich. Damit hat sich die Bevölkerungszahl seit 2001 um fünf Prozent oder 400.000 Personen erhöht. Das hat die Statistik Austria ermittelt. Alle Bundesländer verzeichnen ein Bevölkerungs-Plus - mit Ausnahme von Kärnten.
Auf Bundeslandebene gab es den größten Anstieg mit 11,2 Prozent (174.120 Personen) in Wien, wo am Stichtag mehr als 1,72 Millionen Menschen lebten. Überdurchschnittlich stark wuchsen auch Vorarlberg und Tirol (plus 5,7 Prozent). In Kärnten hingegen betrug der Rückgang 0,3 Prozent.
Dabei gibt es ein deutliches Stadt-Land-Gefälle. Die höchsten Zuwächse verzeichneten seit 2001 die Städte und die Umlandregionen. Unter den Landeshauptstädten steht Graz mit einem Einwohnerplus von 16,8 Prozent an der Spitze.
Starke Rückgänge
Im Kontrast zu den Ballungszentren stehen die inneralpinen Gebiete. Die Einwohnerzahlen sind von Lienz (Osttirol) und Hermagor (Kärnten) über die obersteirischen Bezirke bis ins südliche Niederösterreich seit 2001 zum Teil stark zurückgegangen.
Das größte Minus ist steirisch. Es verzeichnen die Bezirke Judenburg und Leoben (je minus 7,3 Prozent), knapp gefolgt von Murau und Mürzzuschlag. Mit Bevölkerungsrückgängen von fünf bis sechs Prozent schließen Radkersburg und Hermagor an.
Die Zahl der Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit hat sich seit 2010 um 35 Prozent auf 957.000 Personen erhöht. Jeder Neunte besitzt nicht die österreichische Staatsbürgerschaft, wobei Deutsche mit rund 152.000 Personen die größte Gruppe der Zuwanderer darstellen. Das Durchschnittsalter stieg um 2,2 Jahre und lag am Stichtag bei 41,9 Jahren. Und: Es gibt um 20 Prozent mehr 65-Jährige und älter.











