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Zuletzt aktualisiert: 29.11.2011 um 20:47 UhrKommentare

Zwei Millionen im Sackerl: Zwei Österreicher in Haft

Zwei Österreicher sollen am Sonntag versucht haben, zwei Millionen Euro am Flughafen in Mauretanien außer Landes zu bringen. Die Behörden nahmen die Österreicher in Gewahrsam. Das österreichische Außenministerium ist eingeschaltet.

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Foto © Fotolia / DeViceSujetbild

Bereits am Montag kursierten die ersten Medienberichte in Mauretanien. Demnach seien zwei Männer aus Österreich am internationalen Flughafen der Hauptstadt Nouakchott festgenommen worden.

Sie hatten einen Direktflug mit der Air France nach Paris antreten wollen, bei einer Routinekontrolle fanden mauretanische Grenzbeamte aber im Handgepäck einen Plastiksack voll mit Banknoten. Angeblich zwei Millionen Euro wollten die Männer außer Landes bringen, doch aus dem Flug wurde nichts. Die Behörden nahmen die Österreicher in Gewahrsam.

Ihre Identität ist noch nicht bekannt. Zuerst war unklar, ob es sich tatsächlich um Österreicher handelt. Das Honorarkonsulat in Nouakchott und die Botschaft in Rabat, der Hauptstadt Marokkos, versuchten Kontakt zu den Behörden aufzunehmen. Dies wurde aber erschwert durch den Umstand, dass am Montag Nationalfeiertag in Mauretanien war.

Am Dienstag schließlich wandten sich die Mauretanier an die Botschaft, um zu bestätigen, dass zwei Österreicher in Gewahrsam seien und zu dem Vorfall befragt würden. Dem Vernehmen nach soll es sich um Geschäftsleute handeln. Das Außenministerium in Wien erklärte, der Honorarkonsul habe sich auf den Weg gemacht, um mit den Festgenommenen zu sprechen und zu prüfen, wie man ihnen helfen könne.

Wenig Information

Der Informationsfluss aus Nouakchott gestalte sich schwierig, erklärte Peter Launsky-Tieffenthal, Sprecher des Außenministeriums, Dienstagabend. "Was wir wissen, wissen wir aus dritter, vierter Hand." Zum Sachverhalt könne noch nichts gesagt werden. Fest steht, dass die beiden Festgenommenen sich selbst nicht an eine österreichische Vertretung gewandt hatten. "Am Anfang versuchen viele, so etwas selbst zu lösen."

Quelle: APA

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