Christkind bringt im Schnitt Geschenke um 446 Euro

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Alle Jahre wieder: Auch heuer freuen sich die meisten Österreicher auf das Christkind. 82 Prozent bezeichnen sich selbst als "Weihnachtsenthusiasten", durchschnittlich 446 Euro investiert jeder Einzelne in Geschenke. 500 Personen hat das Marktforschungsinstitut GfK Austria von 7. bis 13. November 2011 in einer repräsentativen Umfrage zum Thema "Wie wird das diesjährige Fest?" befragt.
Was liegt 2011 unterm Christbaum? Sparen Herr und Frau Österreicher heuer drastisch bei Gaben und Festmahl? Überwiegt Kommerz oder Einkehr? Diesen Fragen ging die aktuelle Studie auf den Grund. Fazit: Die meisten Menschen sind sowohl in ihrem Kaufverhalten als auch in ihrer Einstellung eher traditionell. Acht von zehn Österreichern lieben das Fest; nur knapp jeder Fünfte ist ein "Weihnachtsmuffel". Zwischen 5 und 7 Prozent boykottieren die Festivität.
Die Begeisterung ist ungebrochen, gespart wird anderswo: Es wird mit durchschnittlich 446 Euro sogar deutlich mehr geschenkt als in den vergangenen Jahren. "Noch haben wir das Geld", meinte GfK-Division Manager Alexander Zeh. Im Vergleich: 2009 beliefen sich die Präsente auf 390 Euro, 2010 waren es 396. Nur knapp ein Viertel (24 Prozent) plant, heuer weniger auszugeben als im Vorjahr.
Der Gabentisch wird für die meisten auch heuer mehr als großzügig bestückt sein, wobei es regionale und auch geschlechtsspezifische Unterschiede gibt: Frauen sind nicht nur spendabler (mit durchschnittlichen Ausgaben von 448 Euro) als Männer (442 Euro), sie machen sich auch viel früher auf die Jagd nach dem passenden Präsent. Das "starke Geschlecht" shopt weitaus öfter "auf den letzten Drücker". Bezüglich der Ausgaben zeigen sich klare Unterschiede zwischen Ost und West: Während sich Oberösterreicher und Salzburger mit Durchschnittsausgaben von 502 Euro als besonders spendierfreudig erweisen, sind Tiroler und Vorarlberger sparsamer (341 Euro).
"Renner" unter dem Baum sind 2011 Bücher/Zeitschriften, Spielwaren und Gutscheine, wobei letztere einen deutlichen Zuwachs verzeichnen. Auf der Wunschliste wiederum legen teure und wertvolle Gaben wie Schmuck und Multimedia-Artikel am meisten zu.











