Trockenheit in der Steiermark und in Kärnten
Der November ist zu trocken: In der Steiermark ist das Grundwasser durch die Bank im "fallenden Trend und unter den langjährigen Mittelwerten". In Kärnten gab es zuletzt so wenig Niederschlag im Jahr 1924.

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In Kärnten gibt es laut Auskunft der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) keine akuten Probleme mit der Trockenheit. Wenngleich es um diese Jahreszeit sehr ungewöhnlich sei, dass "es so lange nicht mehr geregnet hat", sagte ein Meteorologe der APA. "Wir hatten seit vier Wochen keinen Niederschlag." Eine derartig lange Trockenperiode habe es zuletzt im Jahr 1924 gegeben.
Bei den Pegelständen der Flüsse und Seen gehe der Trend in Richtung Niederwasser, allerdings seien die Werte nicht dramatisch, berichtete Johannes Moser vom hydrographischen Dienst des Landes Kärnten. Der Pegel des Wörthersees befinde sich ein bisschen unter dem Mittelwasserstand, auch der Millstätter See liege etwas darunter. "Die Trockenheit macht sich in diesem Bereich noch nicht so bemerkbar, wie es oberflächlich wahrgenommen wird", sagte Moser.
Steiermark: Grundwasser sinkt
In der Steiermark ist das Grundwasser laut Gunther Suette vom Hydrographie-Referat des Landes durch die Bank im "fallenden Trend und unter den langjährigen Mittelwerten". Auch die Pegelstände von Seen und die Abflusswerte von Flüssen würden sich auf Tiefststände zubewegen. "Wir nähern uns der Situation von 2003", so der Experte. Die Wasserversorgung über Quellen in den Bergen könnte schon in den kommenden Tagen problematisch werden, die überregionale Wasserversorgung dagegen sei nicht gefährdet. Leichter Regen, der mehrere Tage dauert, wäre optimal für steigende Pegelstände, meinte Suette.











