Mehr als 60 Grindwale in Neuseeland gestrandet
In einer abgelegenen Bucht im Norden der neuseeländischen Südinsel sind mehr als 60 Grindwale gestrandet. 31 Meeressäuger verendeten und weitere 34 saßen am Dienstag früh noch in etwa eineinhalb Meter tiefem Wasser fest, teilte das Umweltministerium mit. Der für die Region zuständige Wildhüter sagte, er sei "nicht sehr optimistisch, dass sie es wieder auf das Meer hinaus schaffen."
Die bis zu fünf Meter langen Tiere sitzen rund zwei bis drei Kilometer vor dem Strand der Golden-Bucht fest. Unter ihnen sind auch Jungtiere. Das Wasser läuft dort bei Ebbe sehr schnell ab und kommt bei Flut auch gefährlich schnell wieder zurück. Deshalb können Helfer nicht zu den Tieren vordringen.
Vor der Nordsee-Insel Pellworm ist unterdessen ein 15 Meter langer Pottwal gestrandet. Das Riesentier wurde in der Nacht zum Dienstag in den Meldorfer Hafen am Festland geschleppt. Dort solle der Kadaver an Land gezogen und in den nächsten Tagen zerlegt werden, teilte die Nationalparkverwaltung mit. Am Vormittag nahmen Mitarbeiter des Büsumer Forschungs- und Technologiezentrums Proben von dem Tier. Der Pottwalbulle ist den Angaben zufolge vermutlich seit einigen Tagen tot. Ein Fischer hatte das Tier am Montag auf einer Sandbank rund 1,5 Seemeilen westlich von Pellworm entdeckt.











