Suche nach Erdbeben-Überlebenden geht zu Ende

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Zum Ende der Rettungsbemühungen eine Woche nach dem schweren Erdbeben der Stärke 7,2 im Osten der Türkei haben die Behörden fast 600 Todesopfer registriert. Wie die Katastrophenschutzkommission am Sonntag berichtete, wurden durch die Erdstöße in der Provinz Van außerdem mehr als 4.150 Menschen verletzt. Die Sucharbeiten dauerten nur noch an zwei Stellen in der besonders betroffenen Stadt Ercis an.
Insgesamt wurden den Angaben zufolge bis Sonntag 596 Tote gezählt. In der Provinzhauptstadt Van wurden die Rettungsarbeiten vollständig eingestellt. Bis Samstag wurden dem stellvertretenden Regierungschef Besir Atalay zufolge 231 Überlebende gerettet. Durch den Erdstoß waren in der Region nahe der Grenze zum Iran rund 5.000 Gebäude eingestürzt.
Die Bergung weiterer Überlebender sei ohne ein "großes Wunder" angesichts der niedrigen Temperaturen unwahrscheinlich, sagte ein Helfer im Fernsehsender CNN-Türk. Zuletzt war in der Nacht auf Freitag rund 108 Stunden nach dem Beben ein zwölfjähriger Bub lebend aus den Trümmern eines eingestürzten Hauses in Ercis geborgen worden.
In den betroffenen Gebieten begannen am Sonntag die Aufräumarbeiten. An vielen Orten rückten Bagger, Planierraupen und andere schwere Baufahrzeuge an, um Trümmer zu beseitigen. Bauminister Bayraktar versprach, obdachlos gewordenen Bewohnern der Region binnen eines Jahres neue Wohnungen zur Verfügung zu stellen. Bis dahin werde die Regierung für Notunterkünfte sorgen.











