Flughafendach in der Algarve teilweise eingestürzt

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Das Dach des Check-In-Bereichs am Flughafen von Faro im Süden Portugals ist inmitten eines heftigen Unwetters zum Teil eingestürzt. Dabei wurden nach Behördenangaben am Montag in der Früh fünf Menschen, darunter ein Tourist und vier Flughafenmitarbeiter, verletzt. Eines der Opfer habe schwere Verletzungen erlitten, berichtete die Nachrichtenagentur Lusa unter Berufung auf ein Krankenhaus.
Ein Lusa-Reporter berichtete von "Chaos" nach dem Unfall. Tausende Passagiere irrten im Check-In-Bereich umher, es gebe für sie überhaupt keine Informationen, hieß es. "Es gibt außerdem nirgendwo etwas zu essen (...) Ich habe den Unfall gesehen und auch etwas an den Kopf bekommen", klagte eine von Lusa zitierte Touristin aus Irland.
Der regionale Zivilschutz versicherte unterdessen, die Lage habe sich schnell weitgehend normalisiert. Der Flugbetrieb sei vorerst eingestellt worden, solle aber vor der Mittagszeit (13.00 MESZ) wieder aufgenommen werden, ergänzte der Sprecher der Flughafenverwaltungsbehörde ANA, Rui Oliveira. Vor dem Unfall war lediglich eine Maschine Richtung Bristol (England) gestartet.
Der "Aeroporto do Algarve" drei Kilometer westlich von Faro ist nach den Flughäfen von Lissabon und Porto der drittgrößte Airport Portugals. Er wird von rund 30 Gesellschaften genutzt und auch von Deutschland aus von einigen Airlines angeflogen.










