Über 100 Tote nach Springflut in Burma befürchtet
Eine Springflut hat in Burma wahrscheinlich mehr als hundert Menschen getötet. Wie ein Behördenvertreter am Sonntag sagte, wurden in der Region Magway im Zentrum des Landes nach der Naturkatastrophe vom Donnerstag und Freitag insgesamt 106 Menschen vermisst. Inzwischen seien 35 Leichen geborgen worden.
"Wir glauben, dass die anderen 71 Menschen ebenfalls in den Fluten ums Leben gekommen sind", sagte der Sprecher. Den Angaben zufolge rissen die Wassermassen rund 2.000 Häuser mit sich fort. Etwa 6.000 weitere Häuser seien überflutet worden.
In der Region war in der vergangenen Woche nach sintflutartigen Regenfällen ein Fluss auf bis zu drei Meter über den gewöhnlichen Pegelstand angeschwollen. Südostasien wurde in diesem Jahr bereits von mehreren schweren Monsun-Regen heimgesucht.










