Kampusch finanziert Kinderspital in Sri Lanka
Neben 25 Betten bietet das Kinderspital eine ambulante Versorgung für 50.000 Patienten. Das Geld stammt von Spenden und eigenen Einnahmen, die sie nach der Gefangenschaft erhalten hatte.

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Natascha Kampusch hat in Sri Lanka ein Kinderspital finanziert. In einem Interview mit der "Kronen Zeitung" (Sonntagausgabe) sagte das ehemalige Entführungsopfer, das Krankenhaus habe 25 Betten, darüber hinaus können in einem Einzugsgebiet von 1,5 Millionen Menschen 50.000 Kinder ambulant versorgt werden. Das Projekt habe rund 50.000 Euro gekostet. Kampusch flüchtete im August 2006 aus den Fängen ihres Entführers Wolfgang Priklopil, in dessen Gewalt sie sich seit März 1998 befunden hatte. Priklopil beging daraufhin Selbstmord.
In Gefangenschaft Radio gehört
Das Geld habe sie aus Spenden genommen, die sie nach der Gefangenschaft erhalten hatte, sowie aus eigenen Einnahmen. Warum ausgerechnet Sri Lanka? "Ich habe während meiner Gefangenschaft ja Radio gehört. Als 2004 der Tsunami ausbrach und die Berichte darüber zu mir durchgedrungen sind, hatte ich sofort schreckliche Bilder im Kopf", so Kampusch. Das Sri-Lanka-Projekt, das sie gemeinsam mit der Hilfsvereinigung Don Bosco gestartet hat, sei im übrigen nicht das einzige, "das mich anspricht". Kampusch besuchte dieser Tage das Zentrum "Bosco Sevana" in Uswetakeiyawa in Sri Lanka.











