Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
25. Mai 2013 16:20 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Wiener Polizeibeamte als Lebensretter Zwei Mädchen begingen nach Mobbing Selbstmord Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Chronik Nächster Artikel Wiener Polizeibeamte als Lebensretter Zwei Mädchen begingen nach Mobbing Selbstmord
Zuletzt aktualisiert: 16.10.2011 um 12:18 UhrKommentare

Adelsmayr: Diplomatische Bemühungen zeigten Wirkung

Die rund zweieinhalbstündige Verhandlung am Sonntag sei "korrekt abgelaufen" - so der Sprecher des Außenministeriums. Am 30. Oktober ist erstmals die Verteidigung am Zug. Adelsmayr darf wie vereinbart zurück nach Österreich reisen.

Eugen Adelsmayr (l.) und Peter Launsky-Tieffenthal

Foto © APAEugen Adelsmayr (l.) und Peter Launsky-Tieffenthal

Der Prozess gegen den oberösterreichischen Mediziner Eugen Adelsmayr, der in Dubai wegen Mordes angeklagt ist, ist am Sonntag mit der Befragung zweier Zeugen fortgesetzt worden. Die rund zweieinhalbstündige Verhandlung ist "korrekt abgelaufen", sagte Peter Launsky-Tieffenthal, Sprecher des Außenministeriums, im Anschluss der APA. Der Hauptbelastungszeuge, ebenfalls ein Mediziner, hat seine Vorwürfe wiederholt, diese aber nicht begründen können. Die zweite Zeugin, eine Krankenschwester, hat ihre bisherigen Anschuldigungen nicht erneuert. Nächster Verhandlungstermin ist der 30 Oktober.

Die diplomatischen Bemühungen der vergangenen Wochen zeigten Wirkung: Der Richter - ein neuer Vorsitzender - hat sich Zeit genommen, die Anwälte des 52-jährigen Österreichers durften Fragen stellen und die Übersetzung hat funktioniert. "Doktor Adelsmayr darf wie vereinbart in den nächsten Tagen zurück nach Österreich reisen", sagte Launsky-Tieffenthal.

Internationale Standards wurden eingehalten

Der Oberösterreicher wurde am Sonntag von seinen Anwälten und der Chefin der Rechtsabteilung im Außenministerium, Elisabeth Ellison-Kramer begleitet. Der österreichische Botschafter in Dubai hat auf die Einhaltung internationaler Standards während der Verhandlung geachtet. Beim nächsten Gerichtstermin sind dann die ersten Zeugen der Verteidigung am Zug.

Die Anklage beschuldigt den Oberösterreicher und einen indischen Kollegen, einen querschnittgelähmten Patienten im Februar 2009 durch Unterlassung von Hilfeleistung und eine hohe Dosis Opiate getötet zu haben. Der damals 50-Jährige soll eine Order ausgegeben haben, dass der Kranke im Falle eines Herzstillstands nicht wiederbelebt werden soll. Bereits vor dem Vorfall im Rashid Hospital hatte Adelsmayr seine Kündigung eingereicht, er war dort mehr als drei Jahre als Leiter der Intensivstation tätig.

Der indische Kollege war der diensthabende Arzt, als der Patient einen Herzinfarkt erlitt. Laut Adelsmayr war der Inder zu diesem Zeitpunkt mit einem weiteren Patienten beschäftigt und hatte daher keine Zeit, den gelähmten Patienten zu reanimieren. "Ich war zum Zeitpunkt des Todes bereits seit 36 Stunden nicht mehr im Krankenhaus", sagte der Arzt.


Steiermark > Graz

Regenschauer
Graz
min: 7° | max: 14°
7-Tagesprognose

Aktuelle Leser-Fotos

KLEINE.tv

Das größte Lego-Modell aller Zeiten

Unter den Klängen des "Imperial March" hat Lego auf dem Times Square in ...Noch nicht bewertet

 




Fotoserien

Lange Nacht der Kirchen in der Steiermark 

Lange Nacht der Kirchen in der Steiermark

 

Events & Tickets

Multikulti-Ball 2013 Tipp

Multikulti-Ball 2013

15.06.13 Graz
Tickets bestellen


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang