Verkehrsministerium gibt Erste-Hilfe-Karte heraus
Die Karte soll ein Leitfaden sein, ersetzt aber den Besuch eines Erste-Hilfe-Kurses nicht. Wann waren Sie das letzte Mal bei einem Kurs?

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Nur 23 Prozent der Österreicher trauen sich zu, nach einem Unfall richtig Erste Hilfe zu leisten. Um den Verkehrsteilnehmern die unmittelbare Versorgung von Verletzten vermehrt ans Herz zu legen, hat das Verkehrsministerium, unterstützt von Roten Kreuz, Arbeiter-Samariter-Bund, ARBÖ und ÖAMTC, eine "Erste-Hilfe-Karte" entworfen, mit der Lenker das nötige Rüstzeug zur Hand haben.
"Im Ernstfall zählt jede Sekunde", sagte Verkehrsministerin Bures (SPÖ) am Montag bei einer Pressekonferenz in Wien. Bei vielen Verkehrsteilnehmern ist es schon Jahre her, dass sie einen Erste-Hilfe-Kurs besucht haben. "Sie sind daher im Notfall verunsichert und haben Angst, etwas falsch zu machen", sagte Bures.
Die entworfene Karte gibt einen einfachen Überblick, wie man sich im Ernstfall verhalten soll. Unter anderem werden folgende Fragen beantwortet: Wie sichert man eine Unfallstelle richtig ab? Welche Notrufnummern sind zu wählen? Was ist zu tun, wenn ein Mensch reglos am Boden liegt?
Die Vertreter der Autofahrerclubs und Hilfsorganisationen appellierten an die Verkehrsteilnehmer, nochmals einen Erste-Hilfe-Kurs zu besuchen. Denn das einst gelernte Wissen ist oft schon überholt oder wurde teils schlichtweg vergessen.
Die Erste-Hilfe-Karte wurde den aktuellen Mitglieder-Zeitschriften von ARBÖ und ÖAMTC beigelegt, gleichzeitig gibt es sie auch auf allen Stützpunkten. Ebenfalls kann die Karte kostenlos beim Roten Kreuz, Arbeiter-Samariter-Bund und im Verkehrsministerium unter der Telefonnummer 0800 21 53 59 bzw http://www.gutreagiert.at erstanden werden.











