Thomas Glavinic fuhr teuren Lamborghini zu Schrott
Der 39-jährige steirische Autor Thomas Glavinic hat bei einer Testfahrt für die Zeitschrift "Autorevue" einen fast 400.000 Euro teuren Lamborghini zu Schrott gefahren - und blieb dabei unverletzt.

Foto © Jürgen Fuchs / KLZDigital
Das kann man Künstlerpech nennen. Oder aber Glück im Unglück. Der Grazer Autor Thomas Glavinic hat bei einer Testfahrt für die Zeitschrift "Autorevue" einen fast 400.000 Euro teuren Lamborghini zu Schrott gefahren - und blieb dabei unverletzt. Passiert ist der Unfall auf einer Landstraße in Italien.
Der 39-jährige Autor von Bestsellern wie "Der Kameramörder" oder "Die Arbeit der Nacht" ist bekannt für seine Liebe zu Autos. Also engagierte ihn die "Autorevue" für den exklusiven Test des neuen Lamborghini Aventador - einem 700-PS-Geschoss mit Kohlefaser-Monocoque. Laut Chefredakteur Christian Kornherr habe das Magazin den Testwagen "als eines der ersten Medien weltweit" zur Verfügung gestellt bekommen. Umso geknickter war Glavinic, als er Kornherr am Telefon mitteilen musste: "Christian, ich hab den Lambo geschrottet." Der Journalist glaubte zunächst an einen Scherz.
Auf dem Weg zur Teststrecke in Sant'Agata bei Padua wollte der Autor auf einer Landstraße einen Lkw überholen. Als dieser plötzlich links abbog, krachte es. Der Lamborghini kam von der Straße ab, knickte einen Telefonmast und endete im Graben. Die Polizei berechnete dem Autor 39 Euro - nicht wegen zu hohen Tempos, sondern wegen des kaputten Mastes.










