"Ötzi" vor 20 Jahren in Ötztaler Alpen entdeckt

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Am Montag vor zwanzig Jahren ist die weltbekannte Gletschermumie "Ötzi" im Südtiroler Teil der Ötztaler Alpen gefunden worden. Das deutsche Ehepaar Erika und Helmut Simon stieß am 19. September 1991 in 3.210 Metern Höhe im Bereich des Tisenjochs auf die 5.300 Jahre alte Leiche aus der Jungsteinzeit. Seither beschäftigt der Mann aus dem Eis Forschung und Öffentlichkeit.
Rund um das Jubiläum sind zahlreiche Veranstaltungen geplant. Unter anderem läuft im Archäologiemuseum in Bozen noch bis Mitte Jänner eine Sonderschau. Zudem wird die Gletschermumie Mitte Oktober im Mittelpunkt eines wissenschaftlichen Kongresses stehen. Der zweite Bozner Mumienkongress wird unter dem Titel "Mummies from the Ice" vom 20. bis zum 22. Oktober in der Südtiroler Landeshauptstadt über die Bühne gehen. Dabei sollen Ergebnisse verschiedener Forschungsprojekte rund um den Eismann, sein Leben sowie seine Todesumstände präsentiert werden.











