Schwere Unwetter und Buschbrände in den USA

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Nach dem Durchzug des Hurrikans "Irene" ist der Nordosten der USA am Donnerstag erneut von schweren Unwettern heimgesucht worden. Wegen heftiger Regenfälle mussten Zehntausende Menschen ihre Häuser verlassen, mindestens drei Menschen kamen ums Leben. Unterdessen breiteten sich die schweren Buschfeuer im Bundesstaat Texas weiter aus.
Die nationale Wetterbehörde rief eine Überschwemmungswarnung für Teile der Bundesstaaten New York, New Jersey, Pennsylvania, Connecticut und Maryland aus. Straßen standen unter Wasser, ganze Ortschaften wurden überschwemmt. Für die Stadt Binghamton im Bundesstaat New York wurde eine komplette Evakuierung angeordnet. Auch in der Hauptstadt Washington gab es Überflutungen. Pennsylvania fürchtete die schlimmsten Überschwemmungen seit dem Durchzug des Hurrikans "Agnes" im Jahr 1972.
Die Unwetter sind Ausläufer des Tropensturms "Lee", der am Sonntag an der Golfküste im Süden der USA auf Land getroffen war. Ende August hatte "Irene" entlang der US-Atlantikküste gewütet und im Nordosten des Landes für schwere Überschwemmungen gesorgt. Mehr als 40 Menschen kamen dabei in mehreren Bundesstaaten ums Leben. Viele Flüsse führten wegen der Niederschläge durch "Irene" bereits Hochwasser.
Die Winde des Sturms "Lee" hatten auch die schweren Buschfeuer in Texas weiter angeheizt. Am Donnerstag versuchten die Feuerwehrleute noch immer, die Brände unter Kontrolle zu bringen. Tausende Einwohner wurden in der besonders betroffenen Gegend um Bastrop in Sicherheit gebracht, bisher kamen vier Menschen ums Leben. Nach neuen Angaben der texanischen Forstbehörde zerstörten die Flammen rund um Bastrop bereits fast 1.400 Häuser. Weitere 240 Häuser seien seit Sonntag in anderen Gebieten den Bränden zum Opfer gefallen.










