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Zuletzt aktualisiert: 04.09.2011 um 16:32 UhrKommentare

Angst vor Überflutungen durch "Lee" an US-Golfküste

Vergangenes Wochenende suchte der Hurrikan "Irene" die US-Ostküste heim, nun tobt ein neues Unwetter: An der Golfküse wächst nach heftigen Regengüssen und peitschenden Winden durch Tropensturm "Lee" die Angst vor Überschwemmungen.

Foto © APA

Nach heftigen Regengüssen und peitschenden Winden durch Tropensturm "Lee" wächst an der US-Golfküste die Angst vor Überschwemmungen. Das Zentrum des Unwettersystems, in dem zuletzt Windgeschwindigkeiten von 75 Stundenkilometern gemessen wurden, traf am Sonntag im Bundesstaat Louisiana auf Land und wanderte langsam nach Nordosten in Richtung des Staates Mississippi. Nach Angaben des Nationalen Wetterdienstes kann "Lee" manchen Regionen sintflutartigen Regen bringen und Überflutungen verursachen.

Auch am Sonntag galt eine Sturmwarnung vom äußersten Westzipfel Floridas bis an die mehr als 600 Kilometer entfernte Grenze zwischen Louisiana und Texas. In vier Bundesstaaten war zudem vor Tornados gewarnt worden.

US-Präsident Barack Obama wollte sich inzwischen am Sonntag aus erster Hand über die Zerstörung des Hurrikans "Irene" informieren, der am vergangenen Wochenende die US-Ostküste entlang nach Norden gezogen war. Am Sonntagabend (MESZ) wurde er in dem von Überschwemmungen besonders betroffenen Ort Paterson im US-Staat New Jersey erwartet.

Sturm und Regen bis Montag

Die Flutgefahr, die der Tropensturm "Lee" mit sich bringt, galt besonders für die Städte New Orleans in Louisiana und Gulfport im Nachbarstaat Mississippi. Sechs Jahre nach dem Verwüstungszug von Hurrikan "Katrina" stimmte der Bürgermeister von New Orleans, Mitch Landrieu, die Bürger der lebensfrohen Jazzmetropole darauf ein, dass sie wohl noch bis Montag mit Sturm und Regen zu rechnen hätten. Bei tausenden Menschen an der Golfküste fiel wegen des Unwetters der Strom aus.

Bürgermeister Landrieu hatte vorsichtshalber den Notstand für die Stadt ausgerufen. Auch der Gouverneur von Louisiana, Bobby Jindal, tat dies für den gesamten Bundesstaat. In Mississippi hatten die Behörden für mehrere Landkreise ebenfalls den Notstand erklärt.

Auf dem Atlantik hatte unterdessen der zwischenzeitlich abgestufte Sturm "Katia" wieder Hurrikan-Status erreicht. Am Sonntag lag das System noch mehr als 600 Kilometer nordöstlich der Antillen. Ob es zu einer Gefahr für Menschen werden könnte, war zunächst unklar.

Quelle: APA

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