Taifun "Nanmadol" wütete auf den Philippinen

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Der Taifun "Nanmadol" hat auf den Philippinen mindestens 13 Menschen das Leben gekostet. Zudem gebe es noch Vermisste, teilten Helfer und Polizei am Montag mit. Nach Angaben des Zivilschutzes waren mehr als 170.000 Menschen von dem Taifun betroffen. Nach ersten Schätzungen richtete "Nanmadol" Schäden in der Landwirtschaft und an der Infrastruktur von umgerechnet 16,4 Millionen Euro an.
Zehntausende Menschen mussten in den Gebirgsregionen im Norden der Hauptinsel Luzon ihre Häuser verlassen. Zahlreiche Erdrutsche machten Straßen unpassierbar, Brücken stürzten ein. Zudem kam es zu großflächigen Überschwemmungen.
Wegen des Sturms mussten mindestens 15 Inlandsflüge im Norden des Landes gestrichen werden. Der atomar angetriebene US-Flugzeugträger USS John C. Stennis, der am Samstag in den Hafen der Hauptstadt Manila einlaufen sollte, verschob die Ankunft wegen der heftigen Winde und des starken Seegangs, wie die dortige US-Botschaft mitteilte. Mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 230 Kilometern pro Stunde war "Nanmadol" der bisher stärkste Taifun in diesem Jahr.
Der Taifun schwächte sich über Land ab und wurde Sonntagnacht zu einem Tropensturm heruntergestuft. "Nanmadol" bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von 9 Kilometer pro Stunde in nordwestlicher Richtung auf Südchina zu.










