Bankomatbetrüger in Salzburg festgenommen

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Drei Rumänen haben seit Ende Juli zahlreiche Bankomaten in ganz Österreich (außer in Wien und im Burgenland) manipuliert. Zwei Betrüger wurden von der Salzburger Polizei gefasst, der dritte ist noch flüchtig. Am Donnerstag gelang den Beamten am frühen Morgen eine weitere Festnahme eines amtsbekannten Straftäters.
"Es ist nicht auszuschließen, dass das Trio mit dem Einzeltäter zusammenhängt, es gibt viele Überschneidungen", sagte Oberst Josef Holzberger vom Salzburger Landeskriminalamt. Die Verdächtigen manipulierten Bankomaten, indem sie eine genau zugeschnittene Alu-Schiene mit doppelseitigen Klebestreifen anbrachten. "Sobald Kunden ihre Bankomatkarte in das Gerät einführten und Geld beheben wollten, zeigte ihnen der Bankomat eine Störung an.
Da die Betrüger die Geräte so manipulierten, dass Störmeldungen nur außerhalb der Bankzeiten auftraten, konnten die Kunden das Problem nicht melden und gingen einfach wieder weg", erklärte Holzberger. Das Geld jedoch blieb an dem Klebestreifen haften. Der Bankomat führte ein Reset durch und funktionierte wieder normal. "Dieser Vorgang ist aber nur bei bestimmten Typen von Bankomaten möglich und rentiert sich nur bei hoher Kundenfrequenz. Die Betrüger suchten die Geräte nach bestimmten Kriterien aus."
In der Stadt Salzburg waren Geräte in der Dreifaltigkeitsgasse, der Griesgasse und am Residenzplatz betroffen. Ein Spezialteam der Polizei konnte am 17. August zwei der Betrüger am Waagplatz festnehmen. Ein dritter ist noch flüchtig. Er wird mit internationalem Haftbefehl gesucht. Den 27- und 35-jährigen Rumänen konnten bisher elf vollendete und zwei versuchte Straftaten nachgewiesen werden.
Am frühen Morgen nahmen Salzburger Beamte einen weiteren amtsbekannten Verdächtigen nach einer Verfolgungsjagd fest. Der 34-jährige Rumäne war in der Aignerstraße auf frischer Tat ertappt worden. Er war bereits 2009 in Tirol aufgefallen und saß in Hamburg im Gefängnis.











