Hitzepole im Osten, Gewitter im Westen

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Die Hitze geht weiter: Nach Spitzenwerten von fast 37 Grad, die das Thermometer gestern, Dienstag, zeigte, war auch am Mittwoch kaum Erholung in Sicht. 35 bis vereinzelt auch 36 Grad sollten erreicht werden, so die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik. Die Rettung in Wien hat derzeit aufgrund der enormen Hitze etwa 15 Prozent mehr Einsätzen zu bewältigen.
Am meisten hatte man gestern, Dienstag, in Wien zu schwitzen - 36,8 Grad hatte es in der Innenstadt, 36,3 Grad in Donaufeld. Kaum kühler war es in Gumpoldskirchen mit 36,2 Grad, Mariabrunn mit 36,1 Grad und Tulln und Wiener Neustadt mit jeweils 36,0 Grad.
Ähnlich ging es am Mittwoch weiter. In den östlichen Bundeshauptstädten Wien, St. Pölten und Eisenstadt sollte es wieder Spitzenwerte von 34 bis 35 Grad bekommen. Der Westen des Landes dürfte es um ein paar Grad kühler haben, die Quecksilbersäule sollte auf 32 bis 33 Grad klettern. Vom späten Nachmittag bis in die Nacht hinein wurden entlang der Alpennordseite bis ins Mühlviertel vereinzelt heftige Gewitter vorhergesagt. Mit starken Sturmböen, Hagel und sehr großen Niederschlagsmengen musste laut Meteorologen der ZAMG gerechnet werden.
Am Donnerstag soll es in ganz Österreich eine Spur kühler werden, mit Tageshöchstwerten zwischen 28 und 34 Grad. Ein bisschen Erholung also, bevor es am Freitag dann wieder so richtig heiß wird. Mit Tageshöchstwerten von 31 bis 37 Grad ist zu rechnen. Der teils lebhafte Wind im Osten bringt bei diesen Temperaturen keine Abkühlung. Ab Samstag klingt die Hitzewelle ab, Höchstwerte von nur mehr 20 bis 28 Grad sollen erreicht werden. Kräftige Unwetter werde es eher nur punktuell im Westen des Landes geben, verbreitete Gewitter, wie noch Anfang der Woche prognostiziert, schließt die ZAMG mittlerweile aus.
Aufgrund der Witterungsbedingungen wurde die Wiener Rettung zu rund 15 Prozent mehr Einsätzen gerufen. Neben den üblichen hitzebedingten Herz-Kreislauf-Problemen rückten die Helfer am Dienstag auch dreimal wegen Kohlenmonoxidverdachtsfällen aus, da es durch die extreme Hitze in den Rauchfängen zu einem Stau kam, wie ein Sprecher der Rettung berichtete.










