Cannabis-"Bauer" nach zehn Jahren aufgeflogen
Mit dem Verkauf von Cannabiskraut hat sich ein 55-Jähriger über zehn Jahre hinweg eine illegale Geldquelle verschafft. Der Mann, der jetzt aufgeflogen ist, soll 300.000 Euro mit dem Cannabisanbau umgesetzt haben.

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Polizisten, die durch einen Tipp auf den Nordburgenländer aufmerksam wurden, fanden am Samstag auf einem Anwesen im Bezirk Neusiedl am See mehrere Cannabispflanzen. Ermittlungen ergaben, dass der Verdächtige auf drei verschiedenen Grundstücken Cannabisanbau betrieb.
Im Lauf der Jahre soll der Mann damit rund 300.000 Euro umgesetzt haben, berichtete die Sicherheitsdirektion Burgenland am Sonntag. Insgesamt wurden 135 Cannabispflanzen sichergestellt. Sie hatten teilweise schon eine stattliche Höhe von über zwei Metern erreicht und waren mehr als einen Meter breit. Die Fahnder mussten deshalb mit dem Lkw anrücken, um den Abtransport durchführen zu können.
Etwa 100 Pflanzen soll der 55-Jährige bereits seit einem Jahrzehnt gezüchtet und während der Reife geerntet haben. Nach der Trocknung wurde der Ertrag von rund 30 Kilogramm Cannabiskraut gewinnbringend verkauft.
Bei der Durchsuchung fanden Ermittler auf einem der Anwesen des Mannes laut Sicherheitsdirektion Beweise, die auf einen Handel mit Suchtmitteln hindeuteten. Auch 2.900 Euro Bargeld wurden sichergestellt. Der Nordburgenländer wurde in die Justizanstalt Eisenstadt gebracht.










