Heimaufseherin soll drei Kinder erstickt haben
Eine Aufseherin ist in Spanien unter dem Verdacht festgenommen worden, in einem Heim drei behinderte Kinder umgebracht zu haben. Nach dem Verbrechen in der Nähe der nordwestspanischen Stadt Valladolid versuchte die 55-Jährige offensichtlich, sich selbst das Leben zu nehmen. Laut Behörden wies die Frau bei ihrer Festnahme Schnittverletzungen am Kopf und an den Handgelenken auf.
Bei den Opfern handelt es sich um zwei Buben und ein Mädchen im Alter von drei, acht und 14 Jahren. Die Kinder, deren Bewegungsfähigkeit zu 78 bis 90 Prozent eingeschränkt war, wurden nach ersten Ermittlungen der Polizei erstickt. Das Motiv für das Verbrechen war zunächst nicht bekannt. Der Heimleiter sagte, die Frau habe möglicherweise in einem "Anfall von Wahnsinn" gehandelt. Die 55-Jährige war in dem Heim für die Nachtwache zuständig gewesen. Sie wurde nach der Festnahme in ein Krankenhaus gebracht.










