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    Zuletzt aktualisiert: 13.08.2011 um 14:51 UhrKommentare

    Lkw fing auf A1 Feuer: Stundenlange Sperre

    Ein Lkw ist Samstagfrüh auf der Westautobahn bei St. Pölten von der Straße abgekommen und in Brand geraten. Der 42-jährige Lenker und dessen Sohn konnten sich selbst aus dem Fahrzeug befreien. Es kam zu stundenlangen Straßensperren und kilometerlangen Staus.

    Foto © APA

    Ein Lkw-Unfall mit anschließendem Fahrzeugbrand nahe St. Pölten hat am Samstag eine stundenlange Sperre der Westautobahn (A1) in Fahrtrichtung Westen erfordert. Ein beschädigter Überkopfwegweiser musste abmontiert werden, die Ladung - 5,5 Tonnen Marillen, war über alle drei Fahrbahnen verteilt. Der Lenker (42) des ungarischen Sattelzugs und sein Sohn konnten sich - leicht verletzt - aus dem demolierten Fahrzeug retten.

    Laut NÖ Sicherheitsdirektion war der Kraftfahrer etwa um 4:00 Uhr im Gemeindegebiet von Hürm (Bezirk Melk) - knapp vor der Ausfahrt Loosdorf - aus bisher unbekannter Ursache vom ersten Fahrstreifen nach rechts abgekommen. Der Lkw geriet auf die ansteigende Seitenleitschiene und stieß in weiterer Folge gegen die Stütze des dort befindlichen Überkopfwegweisers. Unmittelbar darauf fing das Schwerfahrzeug Feuer. Es brannte vollständig aus.

    Die Verletzten wurden laut "144 - Notruf NÖ" mit Rettungswagen ins Landesklinikum St. Pölten eingeliefert und stationär aufgenommen. Weitere Fahrzeuge waren nicht in den Unfall involviert.

    Durch die Wucht des Anpralles wurden die Steher des Überkopfwegweisers so stark beschädigt, dass Einsturzgefahr bestand, weshalb die Demontage erfolgte. Feuerwehren aus St. Pölten und Loosdorf standen u.a. mit einem 50-Tonnen-Kran im Einsatz. Nach dem Abtransport des Wracks auf einem Tieflader musste die Fahrbahn gereinigt werden.

    Aufgrund der Bergungsarbeiten musste die A1 in Fahrtrichtung Linz zwischen St. Pölten Süd und Loosdorf für den gesamten Verkehr gesperrt werden, wie ÖAMTC und ARBÖ meldeten. Eine Umleitung wurde über das St. Pöltner Stadtgebiet eingerichtet, eine großräumige Ausweichmöglichkeit bot die Kremser Schnellstraße (S33). Laut ÖAMTC bildete sich ein Stau, der am späten Vormittag über zehn Kilometer bis Böheimkirchen zurückerreichte. Entgegen der ursprünglichen Schätzung einer Freigabe um 11:00 Uhr war die Autobahnsperre des betroffenen Abschnitts auch danach noch aufrecht.


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