Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
18. Mai 2013 12:45 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Schüsse bei TV-Aufzeichnung lösten Panik aus Immer noch Vermisste nach Tornado-Serie in Texas Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Chronik Nächster Artikel Schüsse bei TV-Aufzeichnung lösten Panik aus Immer noch Vermisste nach Tornado-Serie in Texas
Zuletzt aktualisiert: 11.08.2011 um 22:19 UhrKommentare

Zehnjährige alarmierte aus Langeweile Bergretter - Anzeige

Ein 10-jähriges Tiroler Mädchen meldete aus Langeweile, dass ihre Freundin in eine Bergspalte gestürzt sei. Bereits im April und im Juni hatte das Mädchen zum Spaß bei der Notrufnummer angerufen. Der Großeinsatz könnte teuer werden. Den Eltern droht eine Anzeige.

Foto © APA

Der Puls schnellt nach oben. Los zum Einsatzort, immer im Hinterkopf, dass ein Kind verunfallt sein soll. Jede Sekunde zählt. Und dann die Meldung: Es war alles nur ein Scherz.

Am Dienstagabend hielt eine zehnjährige Tirolerin die Einsatzkräfte in Atem - und zum Narren. Sie hatte über den Alpinnotruf 140 die Bezirksleitstelle Landeck alarmiert, dass sie sich in Fiss befinde und eine Freundin in eine Bergspalte gefallen sei. Wiederholte Anrufe brachen nach kurzer Zeit ab. Ein Großaufgebot von 15 Mann der Bergrettung, drei Feuerwehrmännern, fünf Hundeführern sowie dem Polizeihubschrauber aus Innsbruck setzte sich in Bewegung.

"Gerade als ich in den Hubschrauber einsteigen wollte, kam die Meldung, dass alles nicht stimmt", erzählt Simon Schwendinger von der Feuerwehr Fiss. "Einerseits ist man erleichtert, dass nichts passiert ist. Andererseits fühlt man sich verarscht", sagt er. Nach einer Stunde konnte das Mädchen wieder erreicht werden. Und es gab zu, dass es sich bei den Anrufen um einen Scherz gehandelt habe.

Wie sich herausstellen sollte, nicht der erste. Schon im April und im Juni hatte das Mädchen bei der Notrufnummer angerufen. Ob nun die Eltern für die Kosten aufkommen müssen, wird geklärt. 5000 Euro kostet allein der Hubschraubereinsatz. Es droht außerdem eine Anzeige.

Scherznotrufe sind kein Kavaliersdelikt, sondern ein strafrechtlich relevanter Tatbestand. Trotzdem sind die Anzeigen wegen "Missbrauchs von Notzeichen", wie es laut Gesetz heißt, zuletzt deutlich angestiegen. 2008 waren es allein in Tirol 25 Anzeigen, 2010 schon 35. Im Fall einer Anklage ist eine Freiheitsstrafe von bis zu sechs Monaten vorgesehen. Das wird das unmündige Mädchen jedenfalls sicherlich nicht treffen.

MATTHIAS CHRISTLER, MARCO WITTING/ TIROLER TAGESZEITUNG

Steiermark > Graz

Sonnig
Graz
min: 6° | max: 24°
7-Tagesprognose

Aktuelle Leser-Fotos

KLEINE.tv

ÖH-Wahl: "Wetter war zu schön zum Wählen"

Die ÖH-Wahlen 2013 glänzten vor allem mit einer extrem niedrigen Wahlbet...Bewertet mit 5 Sternen

 




Fotoserien

Zyklon "Mahasen" erreicht Bangladesch 

Zyklon "Mahasen" erreicht Bangladesch

 

Events & Tickets

Andreas Gabalier & Band Tipp

Andreas Gabalier & Band

23.11.13 Graz
Tickets bestellen


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang