Tropensturm auf Philippinen: Mindestens 50 Tote

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Rettungskräfte haben nach dem heftigen Tropensturm "Nock-Ten" auf den Philippinen weitere Opfer geborgen. Die Zahl der Toten sei auf 50 gestiegen, teilte die Regierung am Samstag mit. 25 Menschen würden noch vermisst. Die Schäden an Land belaufen sich nach Schätzungen auf knapp 24 Mio. Euro. Hilfsorganisationen verteilten weiter Nahrungsmittel, Medizin und Kleidung an rund 700.000 Flüchtlinge.
Das Unwetter hatte sich Anfang der Woche mit heftigen Niederschlägen an der Ostküste angekündigt und weite Landstriche unter Wasser gesetzt. Am Donnerstag ließ der Sturm die Philippinen hinter sich. Besonders stark traf er die östliche Region Bicol. "Nock-Ten" soll am Sonntag Vietnam erreichen.
Der philippinische Wetterdienst beobachtete einen weiteren Sturm, der das Land am Freitag erreicht hatte und sich auf die nördlichen Provinzen zubewegte. Sturm "Muifa" werde aber wahrscheinlich auf See und nicht an Land wüten, hieß es. Allerdings könnte er noch mehr Regen bringen - und damit weitere Überflutungen und Erdrutsche.
Im Westen Indonesiens sind unterdessen bei einem von heftigen Regenfällen ausgelösten Erdrutsch vier Kinder ums Leben gekommen. Zwei weitere Kinder wurden nach Behördenangaben mit Verletzungen in ein Spital gebracht. Die Sieben- bis Zehnjährigen hätten am Freitag unter einem Felsvorsprung gespielt, erklärte ein Vertreter des Katastrophenschutzes. Der Vorfall ereignete sich den Angaben zufolge in dem Dorf Kembahang Lama auf der Insel Sumatra.










