Staatsanwaltschaft ermittelt gegen verschwundenen Segler
Immobilienunternehmer und erfahrener Segler aus Vorarlberg gilt seit einem Segelausflug auf dem Bodensee Anfang Juni als vermisst. Gegen den Mann wird nun wegen des Verdachts der Veruntreuung ermittelt.

Foto © APVermisster Segler wird der Untreue verdächtigt
Der Fall eines 58-jährigen Immobilienunternehmers aus Vorarlberg, der Anfang Juni von einem Segelausflug auf dem Bodensee nicht zurückkehrte, wird von der Staatsanwaltschaft Feldkirch untersucht. Gegen den als vermisst geltenden Mann laufe ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Veruntreuung, berichtete die wirtschaftspresseagentur.com unter Berufung auf Staatsanwaltschaftssprecher Daniel Simma.
Anteilseigner mehrerer Häuser, welche die Firma des Mannes mit der Hausverwaltung betraut hatten, sollen Anzeige gegen den 58-Jährigen erstattet haben. Dabei soll es um angeblich verschwundene Gelder aus Reparaturfonds in Höhe von bisher mehreren Zehntausend Euro gehen, hieß es in dem Bericht. Offenbar wird nun laut mehreren österreichischen Medien auch in Betracht gezogen, dass der Segelunfall nur vorgetäuscht worden sein könnte. Eine Bestätigung dafür gab es vonseiten der ermittelnden Dienststellen am Samstag nicht.
Der Vorarlberger war am 2. Juni 2011 von Fußach (Bezirk Bregenz) aus zu einem Segeltörn ans Schweizer Bodenseeufer aufgebrochen. Am Abend bemerkte ein Passant bei Gaißau (Bezirk Bregenz) ein führerlos in Ufernähe treibendes Boot und alarmierte die Einsatzkräfte. Zu dem Zeitpunkt herrschte hoher Wellengang und Starkwind. Rund 70 Personen suchten daraufhin bis Freitagmittag nach dem als routiniert geltenden Wassersportler. Die Helfer gingen von einem Unfall auf der Rückfahrt aus.










