Jubel für Sänger des "Tristan" in Bayreuth

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Fünfter und letzter Tag der Premierenwoche bei den Bayreuther Festspielen: In der Wiederaufnahme der Oper "Tristan und Isolde" wurden am Freitag vor allem die Sänger gefeiert. Das Premierenpublikum belohnte die Leistungen des amerikanischen Tenors Robert Dean Smith und der schwedischen Sopranistin Irene Theorin in den Titelrollen mit Ovationen. Als König Marke war Robert Holl zu hören.
Peter Schneider dirigierte das Festspielorchester. Vereinzelt gab es Buhrufe. Die Inszenierung von Christoph Marthaler stammt aus dem Jahr 2005. Sie wird nun im fünften Jahr gespielt. Marthaler und Anna Viebrock, die Bühnenbild und Kostüme entworfen hat, versetzen "Tristan und Isolde", eines der wohl berühmtesten Liebesdramen der Opernliteratur, in die tristen Kulissen eines Wartesaals und eines Krankenzimmers. Sie zeigen ein Stück voller Hoffnungslosigkeit, die Liebenden bleiben einander fremd.
Die 100. Bayreuther Festspiele dauern bis zum 28. August. Sie bieten neben "Tristan und Isolde" auch die zur Festspieleröffnung ausgebuhte "Tannhäuser"-Neuinszenierung, "Lohengrin", "Parsifal" sowie zum letzten Mal die "Meistersinger" in der Inszenierung von Hausherrin Katharina Wagner.










