25 Tote durch Tropensturm auf Philippinen

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Durch den Tropensturm "Nock-ten" sind auf den Philippinen mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Neun weitere Menschen würden in Folge des von heftigen Regenfällen begleiteten Sturms vermisst, teilte die Zivilschutzbehörde mit. Die meisten der Todesopfer ertranken demnach oder kamen bei Erdrutschen ums Leben. 31 Menschen wurden entlang der Ostküste bei sturmbedingten Unfällen verletzt.
Mehr als 500.000 Menschen waren aus ihren Häusern geflüchtet. In Manila wurden vorsichtshalber die Schulen geschlossen. Dutzende Flüge wurden gestrichen und der Fährverkehr in den betroffenen Provinzen teilweise eingestellt. Tausende Passagiere strandeten in Häfen und Flughäfen.
"Nock-ten", dessen Namen auf einen laotischen Vogel zurückgeht, wütete seit Dienstag in den Küstenprovinzen Albay und Camarines Sur im Südosten der philippinischen Hauptinsel Luzon. "Diese zwei Provinzen stehen unter Wasser", erklärte der Chef des nationalen Katastrophenschutzrates, Benito Ramos. Etwa 645.000 Einwohner hätten ihre überschwemmten Häuser verlassen müssen. Wegen des Hochwassers könnten keine Armeelastwagen zur Versorgung der Überschwemmungsopfer eingesetzt werden, berichtete Ramos.
Das philippinische Wetteramt sagte voraus, dass "Nock-ten" in den Norden von Luzon weiterziehen und voraussichtlich auch dort Schäden anrichten wird. Für die Hauptstadt Manila mit ihren zwölf Millionen Einwohnern könnte dies heftige Regenfälle bedeuten. Die Philippinen werden jedes Jahr von etwa 20 Taifunen heimgesucht. Der Tropensturm "Ketsana" und der Taifun "Parma" hatten im September und Oktober 2009 schwere Überschwemmungen in dem Inselstaat im Pazifischen Ozean angerichtet. Mehr als tausend Menschen starben, insgesamt waren zehn Millionen Menschen von den Unwettern betroffen.











