Radioaktiv verseuchtes Rindfleisch in Japan

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In Japan haben weitere Regionen die Entdeckung von radioaktiv verseuchtem Rindfleisch gemeldet. Insgesamt seien 132 Rinder, die Stroh mit hohen Werten radioaktiven Cäsiums gefressen hätten, über das Land verteilt worden, berichteten japanische Medien am Sonntag. Daher sei davon auszugehen, dass verseuchtes Fleisch 36 der 47 japanischen Präfekturen erreicht hat.
Betroffen sei auch Tokio. Einige Supermärkte in der Hauptstadt warnten mit Schildern vor radioaktivem Rindfleisch. Die Regierung will am Dienstag ein Verbot für Rindfleisch aus der Präfektur Fukushima verhängen, wo das Atomkraftwerk Fukushima Daiichi durch das Erdbeben und den Tsunami im März schwer beschädigt worden war und noch immer Radioaktivität ausstrahlt.
Der stellvertretende japanische Gesundheitsminister Kohei Otsuka erklärte, das Verbot könne möglicherweise auch auf Gegenden außerhalb Fukushimas ausgeweitet werden. Japan hat bisher kein zentrales System zur Prüfung von Radioaktivitätswerten in Nahrungsmitteln eingeführt und verlässt sich stattdessen auf Tests örtlicher Behörden. Nach Regierungsangaben besteht aber kein unmittelbares Gesundheitsrisiko durch den Verzehr normaler Mengen an Rindfleisch, auch wenn dieses radioaktiv verseucht ist.










