Heftige Unwetter in China - 13 Tote bei Erdrutsch
Schwere Regenfälle haben in China einen Erdrutsch ausgelöst, bei dem 13 Menschen starben. Sechs Menschen seien verletzt worden und hunderte in ihren Autos eingeklemmt gewesen, teilte die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag mit. Die Erdmassen hatten Freitagnacht in der nordwestlichen Provinz Gansu ein Autobahnstück verschüttet.
In der südwestlichen Provinz Yunnan steckten mehr als 800 Menschen in 300 Autos auf einer Autobahn fest, weil Schlamm und Steine von einem Berg heruntergerutscht waren. Seit dem 1. Juni haben Unwetter und Überflutungen in China 355 Menschen das Leben gekostet, 112 seien noch vermisst. Das berichtete Xinhua mit Verweis auf das Nationale Komitee zum Katastrophenschutz. Von den Unwettern sind demnach 68 Millionen Menschen betroffen, 2,38 Millionen Menschen mussten flüchten. Der wirtschaftliche Schaden betrage 63 Milliarden Yuan (sieben Milliarden Euro).











