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    Zuletzt aktualisiert: 14.07.2011 um 20:02 UhrKommentare

    Wald speichert deutlich mehr CO2 als angenommen

    Foto © APA

    Der Wald ist ein deutlich größerer CO2-Speicher als bisher angenommen. Weltweit schlucken die Wälder rund 2,4 Milliarden Tonnen Kohlenstoff pro Jahr, das entspricht 8,8 Mrd. Tonnen CO2. Zwischen 1990 und 2007 war das in Summe rund ein Drittel des Kohlenstoffs, der in dieser Zeit durch die Verwendung fossiler Brennstoffe freigesetzt wurde, berichtet das Wissenschaftsmagazin "Science".

    "Die Wälder sind damit praktisch für die gesamte terrestrische Kohlenstoff-Speicherung verantwortlich", erklärte einer der Autoren einer in "Science" veröffentlichten internationalen Studie. Andere Landschaften und Landnutzungsformen wie landwirtschaftliche Flächen, Grasland oder Tundra spielen auf globaler Ebene keine Rolle als CO2-Speicher bzw. seien bestenfalls CO2-neutral, indem sie ebenso viel Kohlenstoff aufnehmen wie sie abgeben, so Anatoly Shvidenko, vom Internationalen Institut für angewandte Systemanalyse (IIASA) in Laxenburg bei Wien.

    Die bedeutende Rolle der Wälder als globale "Staubsauger" des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 war schon lange klar, die neuen Daten würden aber deren überragende Bedeutung als terrestrische CO2-Senker belegen, heißt es seitens des IIASA.

    Derzeit sind in weltweit knapp vier Mrd. Hektar Wald mehr als 860 Mrd. Tonnen Kohlenstoff gespeichert, der Großteil davon (383 Mrd. Tonnen bzw. 44 Prozent) im Boden und in der lebenden Biomasse (363 Mrd. Tonnen bzw. 42 Prozent).

    Die - vom Menschen noch unbeeinflussten - tropischen Regenwälder zeichnen für die Aufnahme von mehr als einer Milliarde Tonnen Kohlenstoff pro Jahr verantwortlich. Der boreale Nadelwald in den nördlichen Zonen, primär in Kanada und Russland, schluckt 500 Mio. Tonnen pro Jahr, während die Wälder in den gemäßigten Zonen jährlich rund 780 Mio. Tonnen Kohlenstoff speichern.

    Die Studie zeigte auch die gravierenden Effekte der Entwaldung: Durch Abholzung würden jährlich 2,9 Mrd. Tonnen Kohlenstoff freigesetzt. Höher als erwartet ist dagegen der positive Effekt von Wiederaufforstungen, speziell bei den tropischen Regenwäldern.

    Quelle: APA

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