Moskau wird um mehr als das Doppelte vergrößert
Zu viele Menschen und zu wenig Platz: Die russische Hauptstadt Moskau ist für ihre rund zehn Millionen Bewohner zu klein geworden. Aus diesem Grund ist eine Stadtvergrößerung von etwa 1.400 Quadratkilometern geplant.

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Die aus allen Nähten platzende Millionenmetropole Moskau wächst auf einen Schlag um die Größe von Berlin und Hamburg - auf mehr als das Doppelte. Der russischen Hauptstadt wird ein Gebiet von 1.400 Quadratkilometern im Südwesten zugeschlagen, wie Bürgermeister Sergej Sobjanin am Montag ankündigte. Wie viele Menschen dadurch zu Moskauern werden, war zunächst unklar. Schon jetzt hat die Megapolis weit mehr als zehn Millionen Einwohner.
Vor allem Behörden sollten aus dem dicht besiedelten Zentrum in den neuen Stadtteil umziehen, sagte Sobjanin bei einem Treffen mit Präsident Dmitri Medwedew nach Angaben der Agentur Interfax. Der Flächenzuwachs soll auch Platz für das geplante Finanzzentrum bieten. Der Präsident hatte die Vergrößerung vorgeschlagen. Die Stadtplanung werde mindestens ein Jahr in Anspruch nehmen, sagte Sobjanin.










