Fußball, Radfahren gefährlichste Sommersportarten

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Fußball und Radfahren bleiben die unfallträchtigsten Sommersportarten. Das zeigte die Auswertung der Sommersportstatistik 2010 der Salzburger Landeskliniken, die am Mittwoch präsentiert wurde. Rund 67 Prozent der nach einem Freizeitunfall eingelieferten Erwachsenen hatten sich 2010 beim Fußballspielen verletzt, zwölf Prozent beim Radfahren.
Im Jahr 2009 hatten sich "nur" 62 Prozent beim Fußball verletzt. Kollisionen mit einem anderen Spieler sind die Hauptursache für Unfälle. "Die Fußballverletzungen nehmen seit Jahren zu, die Verletzungen durch Radfahren sinken", sagte der Leiter der Unfallchirurgie, Herbert Resch. Er führt das auf das Tragen von Schutzausrüstung beim Radfahren zurück.
Die seit kurzem geltende Helmpflicht für Kinder am Fahrrad halten die Mediziner für sehr sinnvoll. Schließlich ist bei 80 Prozent aller Fahrradunfälle der Kopf betroffen. "Helme können den Schweregrad der Kopfverletzung um drei Viertel reduzieren", sagte Kinderchirurg Jan Bauer. Mehr als zwei Drittel aller Fahrradunfälle passieren durch einen Sturz des Kindes ohne Beteiligung anderer Verkehrsteilnehmer. 70 Prozent der Kinder sind dabei alleine oder mit Freunden unterwegs. Das Durchschnittsalter der verunfallten Kinder betrug zehn Jahre, berichteten die Mediziner.
Die Altersgruppe der größeren Kinder und Jugendlichen seien besonders gefährdet, sagte Bauer. Sie sind immer öfter nicht mehr mit Erwachsenen unterwegs und werden nachlässiger beim Tragen des Helms. In den ersten Monaten der Radsaison 2011 mussten schon 20 Kinder nach Radunfällen in der Kinder- und Jugendchirurgie der Salzburger Landeskliniken behandelt werden. Neun Patientinnen hatten dabei Kopfverletzungen - und nur einer der Betroffenen hatte einen Helm verwendet.











