13 Tote bei Schießerei in Mexiko
Bei einer Schießerei zwischen mexikanischen Soldaten und Kriminellen im nordöstlichen Bundesstaat Tamaulipas an der Grenze zu den USA sind nach Armeeangaben 13 Angreifer getötet worden. Die Kriminellen eröffneten demnach am Montag (Ortszeit) in der Grenzstadt Río Bravo von einem Haus aus das Feuer auf eine Militärpatrouille.
Nach der Schießerei beschlagnahmten die Soldaten sieben Fahrzeuge mit Waffen und nahmen einen Mann mit einem Sturmgewehr fest. In Tamaulipas liefern sich seit vergangenem Jahr das Golf-Kartell und die besonders brutale Bande Los Zetas einen blutigen Kampf um die Vorherrschaft im Drogengeschäft. Los Zetas wurde von früheren Elitesoldaten gegründet, die in den 1990er Jahren desertierten, um für das Golf-Kartell zu arbeiten. Heute bekämpfen die Mitglieder von Los Zetas ihre ehemaligen Bosse.
Von den 50.000 Soldaten, die in Mexiko gegen die Rauschgiftmafia im Einsatz sind, befinden sich mehr al 4.000 in Tamaulipas. Offiziellen Angaben zufolge wurden allein seit dem Amtsantritt von Präsident Felipe Calderón im Dezember 2006 mehr als 37.000 Menschen im mexikanischen Drogenkrieg getötet.











