Pipeline gebrochen: Hunderte Barrel Öl im Yellowstone River
Im US-Staat Montana sind nach dem Bruch einer Pipeline des Energiekonzerns ExxonMobil am Samstag Hunderte Barrel Öl in den Yellowstone River geflossen. Nach Angaben der Behörden mussten stromabwärts etwa 140 Menschen wegen der Gefahr einer Explosion sowie wegen giftiger Dämpfe vorübergehend evakuiert werden.

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Ein ExxonMobil-Sprecher teilte mit, es seien etwa 750 bis 1.000 Barrel Öl aus der geborstenen Pipeline ausgetreten, bis sie nach etwa einer halben Stunde habe abgestellt werden können.
Der Riss in der Öl-Pipeline sei am Freitag flussabwärts des Yellowstone-Nationalparks entdeckt worden, teilte der Betreiber ExxonMobil am Samstag (Ortszeit) mit. Die Pipeline sei geschlossen worden, um den Schaden zu beheben. "Wir sind uns der Ernsthaftigkeit dieses Vorfalls bewusst und arbeiten hart daran, ihn zu beheben", teilte das Unternehmen mit. Dabei stünden die "Sicherheit und Gesundheit" der Öffentlichkeit und der Angestellten im Vordergrund.
Der Yellowstone River gilt auf seiner gesamten Länge als einer der landschaftlich schönsten Flüsse im Westen der USA. Er ist ein beliebtes Ausflugsziel bei Touristen. Er entspringt im Staat Wyoming und fließt im nördlich gelegenen Montana durch den Yellowstone-Nationalpark. Dieser gehört zum Weltnaturerbe der UNESCO.










