Kellerleichen: Verdächtige hat Verteidiger ausgewechselt
Die des Doppelmords verdächtige Eissalon-Besitzerin hat einen neuen Rechtsbeistand. Ein Psychiater soll indes klären, ob die Frau zum Tatzeitpunkt zurechnungsfähig war.

Foto © APA I EGGENBERGERDie Verdächtige bei ihrer Auslieferung an Österreich
Die 32-jährige Tatverdächtige wird ab sofort vom erfahrenen Strafverteidiger Werner Tomanek vertreten. Nach einem Gespräch mit ihrem Lebensgefährten und Rücksprache mit der Eissalon-Besitzerin, habe der Jurist das Mandat übernommen und bereits Vollmacht gelegt, gab er am Donnerstagnachmittag bekannt.
"Ich muss zunächst den Akt studieren, mir einen Überblick über den doch komplexen Sachverhalt verschaffen und mir ein Bild von ihrer Persönlichkeit machen", meinte Tomanek im Gespräch mit der APA. Zu den inkriminierten Verbrechen könne er daher zum jetzigen Zeitpunkt nicht Stellung beziehen.
Fest steht, dass ein Psychiater abklären wird, ob die 32-Jährige an einer Krankheit oder seelisch-geistigen Abartigkeit höheren Grades leidet und zum Zeitpunkt der ihr angelasteten Bluttaten überhaupt zurechnungsfähig war. "Die Bestellung eines Gutachters ist bereits mit der Staatsanwaltschaft vereinbart worden", sagte Tomanek. Bis zum Vorliegen der Expertise dürften "einige Wochen" vergehen, vermutete der Verteidiger.











